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Mittwoch, 19 Dezember 2018
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Notocactus carambeiensis Buining & Brederoo 1973

carambeiensis bedeutet: wächst bei Carmbei s. Typstandort

Erstbeschreibung:

Buining, A.F.H. & Brederoo, A.J. in Kakt. u. a. Sukk. 24 (1): 1, 1973

Literatur:

Gerloff, N. & Neduchal, J.: Taxonomische Neubearbeitung der Gattung Notocactus Frankfurt 2004

Beschreibung:Foto Henßen

Körper: Kugelig bis zylindrisch, bis 10 cm breit und 10 cm hoch, matt dunkelgrün; Scheitel hell, etwas wollig; manchmal an der Basis sprossend; Faserwurzeln; 

Rippen: 12 - 14, unten 12 - 16 mm breit, oberhalb der Areolen etwas höckerig, senkrecht verlaufend, schmal und etwas kantig, bis 1 cm breit. Areolen: rund bis oval, grauwollig, später kahl, 10 mm von einander entfernt.

Dornen: Zuerst schwarzbraun bis schwarz, später graubraun mit schwarzer Spitze; Randdornen beiderseits 4 - 5, zuweilen einige Nebendornen, seitlich bis 2 cm lang,; Mitteldornen 4, im Kreuzverband stehend, der nach unten weisende Dorn bis 3 cm lang, die seitlichen bis 2,5 cm, der nach oben stehende bis 2 cm.

Blüten: 25 mm lang und breit, tief dottergelb, fast glockenförmig, mit heller Wolle; Fruchtknoten nur 4,5 mm lang und breit; Blütenröhre 7 mm lang mit wenigen kurzen haaren und braunschwarzen Borsten; primäre Staubblätter gelb, am Fuß mit Nektardrüsen; sekundäre Staubblätter gelb, Z. T. der Blütenröhre anliegend, der obere Teil der Narbe gebogen; Narbenäste nach innen gebogen, purpurrot.

Frucht: Zunächst fleischig, rötlich, bis 12 mm lang und 5 mm breit; reif vertrocknend und längs öffnend.

Samen: Helmförmig, 1,1 - 1,3 mm lang und breit.

Typstandort: Nördlich von Ponta Grossa, bei Carambei, 1000 m über NN., Parana, Brasilien. HU 140a

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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