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Montag, 24 September 2018
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Notocactus magnificus var. magnificus (F. Ritter 1966) Krainz 1966 ex N.P. Taylor 1980

magnificus bedeuted prächtig

Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich (1966): Eriocactus magnificus - Succulenta 45 (4): S. 50.

Literatur:

Krainz, Hans (1966): Notocactus magnificus (Ritter) Krainz - KuaS 14 (10) s. 195.
Gerloff, N. & Neduchal, J.: Taxonomische Neubearbeitung der Gattung Notocactus  Frankfurt 2004

Beschreibung:

Körper: 7 - 20 cm Ø, kugelig, später etwas verlängert (am Standort bis 80 cm), blaugrau, einzeln, im Alter sprossend - nicht nur aus der Basis - ansehnliche Gruppen bildend; Rippen 12 - 15, tief eingeschnitten, mit dicht aneinander sitzenden 3 - 5 mm breiten Areolen, die bei älteren Pflanzen mit Wolle verbunden sind; Dornen 12 - 15, biegsam wie Haare, goldgelb bis dunkelbraun(im Alter fast schwarz), bis 2 cm lang, zahlreiche Haare in der Areole.Foto HenßenBlüten: scheitelständig, um 5 cm lang; Ovarium um 8 mm lang und breit, von 0,5 - 1,0 mm langen Schuppen, dichtem weißen Wollfilz und einigen Borsten eingehüllt; Nektarkammer 1- 3 mm tief, 2 - 4 mm Ø; Blütenblätter 25 - 30 mm lang, hellgelb, gefranst, am Ende spitz zulaufend, mit sehr heller Basis; Staubfäden 10 mm lang, blassgelb, über die ganze Länge der Röhre inseriert; Griffel blassgelb mit 10 Narbenstrahlen. Faserwurzeln.
Frucht: ca. 1 cm dick, kugelförmig, rosa.
Samen: ca. 1 mm lang, rotbraun, glänzend gerieft.

Heimat: Hänge des Rio Toropi, nördl. Sao Pedro, Brasilien FR 1270, HU 18, Gf 116.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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