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Donnerstag, 13 Dezember 2018
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Notocactus minimus var. ruoffii (N. Gerloff 1993) N. Gerloff & J. Neduchal 2004

erinnert an den Kakteensammler Heinz Ruoff

Erstbeschreibung:

Gerloff, Norbert: INTERNOTO 14 (4) 1993: 115 - 119

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:

Körper: bis 60 mm breit und 100 mm hoch, zylindrisch bis keulenförmig, mit Wachstumseinschnürungen, Scheitel nicht eingesenkt, bedeckt mit Dornen. Jährlicher Zuwachs pro Rippe 1 - 2 Areolen. Aus den unteren Körperareolen etwas sprossend, aber besonders zahlreich aus den Wurzeln; Epidermis oben frisch grün, glnzend, zur Basis rötlich verfärbt, wachsartig glänzend; Wurzeln sehr verzweigt, mit vielen Wurzelausläufern. Rippen: 11 - 12, 9 - 11 mm breit und 6 - 7 mm tief, im Querschnitt fast dreieckig bis bogenförmig im Bereich der Areolen, senkrecht laufend;Areolen im Abstand von 5 mm, mit weißer Wolle, bis 2 mm Ø, rasch verkahlend. Notocactus ruoffii

Dornen: 3 (bis 4) Mitteldornen, der untere am kräftigsten und längsten, bis 15 mm lang, rotbraun abstehend, etwas gebogen, die beiden seitlichen 5 - 12 mm lang, abstehend, manchmal oben ein kurzer Mitteldorn vorhanden; Randdornen ca. 8, gespreizt bis leicht abstehend, etwas gebogen, gelblich mit brauner Spitze, 5 - 8 mm lang.

Knospen: erscheinen in Scheitelnähe, Wolle braun, Borsten dunkelbraun, aus der Wolle hervorragend.

Blüten:50 - 55 mm lang, 55 - 62 mm Ø, trichterförmig; Fruchtknoten6 mm lang und breit, fassförmig, außen grün,Samenanlage weiß. Dieser und die Röhre bekleidet mit hellgrünen Schuppen, aus deren Achseln braune Wolle und je 5 dunkelbraune Borsten entspringen; Röhre 16 mm lang, trichterförmig, unten 6 mm und oben 13 mm breit; Staubfäden bis zum Saum der Röhre inseriert, oben 7 mm, unten 12 mm lang, goldgelb, Staubbeutelhellgelb; Griffel gerillt, oben etwas rötlich gefärbt, 1 mm dick und 20 mm lang; Narben aus 10 Narbenästen bestehend, purpurn, 3 mm lang; Blütenblätter bis 29 mm lang und 6 mm breit, lanzenförmig die äußeren, die inneren unregelmäßig gerundet, zitronengelb, glänzend.

Früchte: erst dunkelgrün, dann gelblich braun oder rotbraun verfärbend, bis auf 12 mm verlängert, längs aufreißend, nur wenige Samen enthaltend (selbststeril).
Samen: hutförmig, dunkelrotbraun, 0,9 mm lang und im Hilumbereich 0,8 mm breit, Testazellen wie bei N. ottonis und N. minimus; Hilum cremefarben, etwas schief, oval, HMR-Bereich vorgewölbt. Microphyle auf Warze erkennbar, Umbilicus am basalen Ende nur undeutlich erkennbar als flache Warze.

Typstandort: Osthang mit Sandstein bei Tranqueras, Uruguay HR 88 wächst zusammen mit N. minimus und N. arechavaletae.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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