Translate

Czech Dutch English French Hungarian Portuguese Spanish
Top Panel
Mittwoch, 19 Dezember 2018
A+ R A-

Notocactus vanvlietii var. gracilis Rausch 1970

Erstbeschreibung:

Rausch, Walter (1970): Kakteen und andere Sukkulenten 21 (5): 90

Literatur:

Gebauer, Alfred: Die Sektion werdermannianae Teil II; Notocactus 1988 S. 45.
Gerloff, Norbert: Notocactus van Vlietii; INTERNOTO 4/2004

Beschreibung:Notocactus vanvlietii var gracilis

Vor der gültigen Beschreibung lief diese Varietät unter dem provisorischen Namen: Notocactus werdermannianus var. Minas de Corrales.


Körper: einzeln, bis 5 cm Ø , bis 10 cm hoch, bis 30 senkrechten Rippen, die in 3 mm lange und 5 mm breite Kinnhöckern geteilt sind.
Randdornen 13 - 15, bis 6 mm lang, borstig, anliegend, um den Körper verflochten; Mitteldornen 3 - 4, die unteren 3 gebogen bis eingerollt, bis 8 mm lang. Alle Dornen sind weich, gebogen, um den Körper gekräuselt, gelblichweiß bis rosa.
Blüten:  2 cm lang und 3 cm breit, Röhre mit unscheinbaren weißlichen Dornen, wirkt hellgrün.
Frucht und Samen wie beim Typus der Art, nur etwas kleiner.

Typstandort: zwischen Minas de Corrales und Ansina, Uruguay.

Wächst zwischen flechtenbewachsenen Steinen. R 375, DV 18a.


Bemerkung: Die Pflanze ist mit Notocactus concinnus verwandt.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

 Anmeldung

Angemeldet bleiben