Freitag, 18 Januar 2019
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Notocactus herteri (Werdermann 1936) Buining & K. Kreuzinger 1950

benannt zu Ehren des Botanikers Dr. Wilhelm (Guillermo) Herter

Erstbeschreibung:

Werdermann, E. (1936): Echinocactus herteri - Revista Sudamerika de Botanica 3 (4/6): 143 - 144.

Literatur:

Buining, A. H. F. & Kreuzinger, K. G. (1950): Notocactus herteri Werd. - Succulenta 29 (2): 17 - 19.
Herm, Konrad (1986): Ist N. rubriflorus Kolischer ein Synonym von N. herteri? - INTERNOTO 7 (2): 58 - 63.
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung: 

Körper: solitär wachsend, kugelig bis etwas verlängert, bis 15 cm im Ø, blassgrün; Scheitel gehöckert, in der Jugend nackt mit weißen Wollflöckchen, in blühfähigem Alter mit weißem Wollfilz, jedoch ohne Dornen, Rippen etwa 22, bis 1 cm hoch, stark gehöckert; Höcker fast konisch.Notocactus herteri

Areolen: 1,2 - 1,5 cm von einander entfernt, rund, mit weißer Wolle, im Alter zusammen gedrückt und kahl; Randdornen 8 - 11, nadelig, biegsam, anfangs aufgerichtet, später strahlend, um 10 mm lang; Mitteldornen 4 - 6, meist über Kreuz gestellt, bis 2 cm lang, pfriemlich, braunrot, manchmal gezont.

Blüten: nahe dem Scheitel, 3 - 4 cm lang und bis über 4 cm breit; satt purpurrot bis dunkelkarmin; Fruchtknoten etwas verlängert, außen mit dichter, weißer Wolle bedeckt; Petalen gespitzt; Staubblätter zahlreich, gelb; Griffel 15 mm lang, mit 11 hellroten Narbenästen.

Frucht: kugelförmig mit dichter Wolle bedeckt, reif in der Mitte horizontal aufreißend.

Samen: helmförmig, kugelig, ca. 1 mm Ø.

Typusstandort: Berge bei Livramento und Rivera, Grenzgebiet von Brasilien und Uruguay. HU 20

Bemerkung: N. herteri ist in der Farbe und der Bedornung sehr variabel. Er blüht erst in höherem Alter, dann aber
zunehmend verkorkend.

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