Donnerstag, 21 März 2019
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Notocactus oxycostatus fa. acutus (F. Ritter1979) N. Gerloff 1993

acutus bedeutet gespitzt, geschärft

Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich (1979): Notocactus acutus: Kakteen in Südamerika, Band 1, Spangenberg: 169-170.

Literatur:

Gerloff, Norbert(1993): N. oxycostatus Buining & Brederoo fa. acutus (Ritter) Gerloff
comb. et stat. nov.- INTERNOTO 14(3): 83-95.

Beschreibung:Foto Henßen

Körper: 6 bis 14 cm im Durchmesser ; Rippen: 6 bis 9, mit 14 bis 30 mm breiten Flanken und scharfen Kanten, die zwischen den Areolen, etwas weniger bogenförmig und vorgewölbt im Vergleich mit fa. securituberculatus.

Areolen: 2 bis 5 mm im Durchmesser, ebenso wie dort in den 2 bis 4 mm tiefen Kerben, ca.15 bis 17 mm freie Entfernung; Dornen: schwarzrot, 4 bis 7, seitlich gerichtet, 10 bis 20 mm lang, meist verbogen, Mitteldorn fehlt meist, zuweilen ein schwacher Mitteldorn.

Blüten: 6 cm lang, nahe dem Scheitel; Fruchtknoten stärker beborstet; Nektarrinne. ca. 2 mm hoch, purpurn, Röhre 22 mm lang, intensiv goldgelb, am Grunde purpurn; Narbenlappen 12 bis 13; Kronblätter ca. 26 mm lang, 6 mm breit, nur wenig länger als die Röhre, Form, Farbe und Sättigung wie bei fa. securituberculatus. 

Samen ohne wesentliche Unterschiede.

Typstandort: Quevedos 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
"Der Körper ist kugelförmig und weicher wie bei Notocactus. Die Rippen sind sehr zahlreich, wenige Millimeter hoch und kaum eingekerbt. Die Höcker sind rund und Mamillen ähnlich. Die Dornen sind zahlreich, nadelförmig und stechend. Der Mitteldorn ist dunkler und meist stark hakenförmig." (Aus: Ritter 1979)
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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