Montag, 18 März 2019
A+ R A-

Notocactus sellowii fa. rubricostatus (Fric ex Fleischer et Schuetz 1975) N. Gerloff 1986

rubricostatus = rote Rippenkanten

 

Erstbeschreibung:

  • Wigginsia rubricostata Fric ex Fleischer et Schuetz (1975): Fricianae Ser. VIII, Vol. 50: 37, 47.

Literatur:

  • Schäfer, Gerhardt (1979): Notocactus rubricostatus - Schäfer - Die Gattung Notocactus, in Kakteen / Sukkulenten 14 1-4: 86.

rubricostatusBeschreibung:

Körper: einzeln, um 15 cm breit, dunkelgrün; um 15 Rippen, scharfkantig, fast gerade laufend. Die Rippenkanten von der Sonne rot gefärbt.

Bemerkung: Es gibt keinen Unterschied zur Art bis auf die merkwürdige Farbangabe bei der Narbe: gelbbraun. und den oftmals rot verfäbten Rippenkanten. In Kultur treten die Verfärbung bei hohen Temperaturen und zu trockener Haltung im Gewächshaus auf.


Heimat: Sierra de las Animas, Salto, Uruguay.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
"Der Körper ist kugelförmig und weicher wie bei Notocactus. Die Rippen sind sehr zahlreich, wenige Millimeter hoch und kaum eingekerbt. Die Höcker sind rund und Mamillen ähnlich. Die Dornen sind zahlreich, nadelförmig und stechend. Der Mitteldorn ist dunkler und meist stark hakenförmig." (Aus: Ritter 1979)
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

Translate

Czech Dutch English French Hungarian Portuguese Spanish

Suche