Freitag, 18 Januar 2019
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NotoBlog (Übersicht)

 

N. concinnus

Hallo,

einen der beiden habe ich als N. concinnus beschriftet bekommen und ich vermute, der andere ist auch einer. Stimmt das?

Viele Grüße

Peter 

 

 

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N. ottonis?

Hallo,

wie ich nun gelernt habe, ist es besser einzelne Kakteen in einem separaten Blog einzustellen. Wie im letzten Blog beschrieben, haben sich im Laufe der Jahre haben nicht viele, aber einige Notos angesammelt, bei denen ich zwar eine Vermutung habe, was es ist, aber ich mir nicht sicher bin. Wenn ich keinen damit langweile, würde ich diese gerne nach und nach einstellen. Ich habe für die Betsimmungen versucht, die Bilddateien und Beschreibungen der Webpage zu nutzen.

Nun, am einfachsten erschienen mir die Notos auf den beiden Photos, N. ottonis. Ist dem so? In der Datenbank sind ziemlich viele Varietäten. Kann man einen ottonis nachträglich zuordnen, oder sind das Varietäten die bekannt waren und die Folgegenerationen entsprechend weiterbeschriftet wurden?


 

 

 Beim folgenden Noto bin ich mir nicht sicher. Ist das auch ein N. ottonis, oder evtl. ein N. arachnitis?

Es wäre nett, wenn jemand einen Kommentar zu meinem Bestimmungsversuch geben könnte.

Viele Grüße

Peter

 

 

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Notos bestimmen

Hallo, ich bin neu hier und beeindruckt von den teilweise sehr tiefgehenden Kenntissen der Blogger und Mitglieder. Ich bin weit davon entfernt. Zwar habe ich schon seit etwa 30 Jahren Kakteen, aber mit sehr langen Zeiten mit 'anderen Interessen', in denen meine Kakteen am Leben gehalten aber nicht gerade gepflegt wurden. In dieser Zeit sind Etiketten usw. verlorengegangen, die Herkunft wurde vergessen, bei einigen weiß ich nicht mehr ob als Sämlingen gezogen oder sonstwie bekommen... Seit etwa zwei Jahren, nach einem längeren Auslandsaufenthalt, bin ich wieder recht häuslich geworden und die Sammlung wächst wieder. Ich bin nun dabei Ordnung reinzubringen und würde gerne auch die Namen der Kakteen ermitteln. Es sind auch einige Notos dabei und da fällt es mir schwer. Anzahl und Form der Rippen, Dornen, Blüten, usw. scheinen recht flexibel. Ich möchte nicht einfach alle Bilder hochladen und nach den Namen fragen, aber finde irgendwie keinen Ansatz. Hat jemand einen Rat, wie man sich der Sache nähern kann? Gibt es einen Bestimmungsschlüssel, bei dem am Ende der Artname rauskommt? Ein Buch? Oder wie könnte ich vorgehen?

Viele Grüße

Peter 

 

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Verkorkungen

N. concinnus WR 348 mit VerkorkungKinder nachen nicht nur Freude, sondern gelegentlich auch Sorgen - bei 500-600 Noto-"Kindern" liegen so Freud und Leid oft dicht beieinander (siehe positive Rückmeldungen zum Substrat).

Mein aktuelles Problem: An verschiedenen Pflanzen finde ich inzwischen die auf den nebenstehenden Fotos sichtbaren flächigen Verfärbungen / "Verkorkungen". Bei den betroffenen Pflanzen handelt es sich offensichtlich nur um solche aus dem näheren concinnus-Umfeld.

Meine erste These: es könnte sich um eine Spätfolge der Schäden durch mein früheres Substrat handeln (http://www.notocactus.eu/notoblog/entry/substrat-fur-notokakteen.html), die concinnus-Pflanzen reagieren besonders empfindlich darauf.

These 2: Es handelt sich um einen Befall (mit was??). Die Schädigungen treten deshalb besonders bei den concinnus-nahen Pflanzen auf, weil bei mir -wie bei den meisten Sammlern - nahe verwandte Pflanzen auch nahe beieinander stehen.

Frage: Kennt jemand das Phänomen? Welche Behandlung würdet Ihr empfehlen?

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N. "concinnus" KH 542

 
Foto & Sammlung: Prauser

 

nachgereichte Fotos Gerloff (siehe Kommentar Gerloff)

Bei der Internoto-Tagung 2009 erhielt ich von Christian Hefti und Bruno Knutti einen 6er-Topf mit vier Sämlingen und dem Etikett "N. concinnus KH 542", später fragten sie nach, ob ihre Eingruppierung zu N. concinnus richtig gewesen sei.
Zunächst stagnierten die Pflanzen relativ lange im Wachstum, hatten aber für N. concinnus eigentlich eine zu harte Bedornung und auch die Areolwolle im Scheitel sah ungewöhnlich aus. Aber da auch der Fundort Mansavillagra im Norden des Dept. Florida relativ ausgefallen war, konnte es sich ja durchaus auch um einen Neufund mit stärker abweichendem Habitus handeln.
In diesem Sommer sind die Pflanzen endlich weiter gewachsen und zeigen jetzt mit knapp 50mm Durchmesser deutlicher denn je, dass sie bei N. concinnus falsch zugeordnet sind, die 10mm langen Mitteldornen sind recht robust und stechend. Neonotocactus!? Wigginsia??
Nun rächt sich bei mir die fachliche Spezialisierung auf die Concinni und Tabulares - aber mit Hilfe anderer Notofreunde mit anderen Vorlieben kann es hoffentlich gelingen, die KH 542 zukünftig besser zuzuordnen?
Was wäre Euer Tipp?

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Temperatur im Gewächshaus


Gewächshaus-Doppeltür und der bereitstehende Holzrahmen mit Bespannung aus Schattiernetz

Wie eine Schraubzwinge: zwei Holzleisten werden mit Bolzenschrauben und Flügelmuttern zusammengedrückt und klemmen so den bespannten Holzrahmen im Aluminiumprofil fest
 
Fertig: Statt der linken Tür ermöglicht jetzt der bespannte Holzrahmen eine bessere Belüftung des Gewächshauses!

In der Sommerzeit ist es in der Mittagssonne meist eine besondere Qual, sich länger als 1-2 Minuten im Gewächshaus aufzuhalten, weil die Temperaturen dort dann meist unerträglich sind. Während man selbst sich für einen Blick in die Sammlung eine kühlere Zeit aussuchen kann, müssen die Pflanzen zwangsweise im Glashaus bleiben - bei möglicherweise bis zu 60°C oder mehr sind Hitzeschäden nicht mehr auszuschließen! In meinem kleinen 6qm-Gewächshaus, das sich an die Südseite unserer Wohnung anschmiegt, reichen das eine 60x60cm große Seitenfenster und die beiden gleichgroßen Dachfenster mit den automatischen Fensterhebern nicht aus, um eine dauerhaft erträglichere Temperatur zu halten.
Nachdem ich vor etlichen Jahren immer wieder auch Ausfälle aufgrund dieser unerträglichen Gewächshaustemperaturen verzeichnen musste, ist mir eine Idee gekommen, die ich hier als Tipp weitergeben will - gleichzeitig würde ich mich freuen, wenn auch andere Sammler schreiben, was sie zur Klimatisierung ihrer Sammlung im Sommer tun!
Mein mehr als 25 Jahre altes Gewächshaus Bartscher Novaflor hat eine 2-flügelige Eingangstür - das hilft beim Hereintragen größerer und schwererer Überwinterungspflanzen, aber meist wird die zweite Tür nicht benötigt. Seit einigen Jahren hänge ich daher diese Tür nach den Eisheiligen aus und ersetze sie bis zum Spätherbst durch einen Holzrahmen, den ich mit grobem Schattiernetz bespannt habe. Die Leisten des Rahmens sind nahezu gleichstark wie die Aluprofile des Türrahmens, mit zwei Holzstückchen habe ich Schraubzwingen-ähnliche Halter angebaut, die durch Flügelmuttern festgezogen und damit am Rahmen festgeklemmt werden.
Diese Konstruktion schafft es, die Temperatur im Gewächshaus um bestimmt 10°C zu senken - manchmal ist es trotzdem noch zu warm zur mittäglichen Pflanzenbeobachtung... :-(
Gibt es weitere Tipps zu Temperatursenkung im Sommer?

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Erstellung von Namensschildern


Übersichtliche Informationen auf den PC-beschrifteten Etiketten


Oben der noch zu lange "Rohling" mit überstehenden Rändern der Klebeetiketten, unten nachbearbeitetes fertiges Namensschild


Nach 5-10 Jahren beobachtete Auflösung der Kanten der Klebeetiketten - aber die Schrift ist noch vollständig lesbar!

Der Aprilscherz in der letzten KuaS mit den digitalen Namensschildern u.a. für Kakteen, die über WLAN jeweils mit den aktuellen Namen der Pflanze versorgt werden und so zukünftig jeden Etikettenwechsel überflüssig machen sollen, hat mich animiert, hier im NotoBlog einen kleinen Erfahrungsaustausch über Namensschilder zu starten: Wie stellt Ihr Eure Schilder her? Seid Ihr zufrieden mit der Methode oder sucht Ihr dringend nach anderen Möglichkeiten?

Gleichzeitig möchte ich vorstellen, wie ich meine eigenen Namensschilder mit dem PC beschrifte - auch hierzu hat vielleicht jemand einen noch besseren Tipp!?

"Meine" Methode wurde vor einigen Jahren in der KuaS von einem Kakteenliebhaber erklärt und nach einigen Mailwechseln habe ich sie für mich übernommen: Der eindeutig größte Vorteil dieser Methode ist, dass die Schilder durch die korrekte Schrift des PCs deutlich besser lesbar sind und dadurch einige Informationen mehr aufnehmen können als handschriftlich erstellte (jedenfalls bei mir ;-)

Meine Etiketten enthalten neben den Namen der Pflanzen auch noch die Feldnummer, den Standort (soweit bekannt) und die Quelle, aus der ich die Pflanzen bezogen habe. Insbesondere die Standortangabe finde ich sehr hilfreich, da so bei der Beobachtung im Gewächshaus auch regionale Bezüge berücksichtigt werden können, ohne ständig entsprechende Fachliteratur herbeizuschaffen.

Die Namensschilder bestehen praktisch aus normalen Stecketiketten, auf die bedruckte wetterfeste Etiketten (öl-, schmutz-, wasser- und temperaturbeständig (-20°C bis +80°C), spritzwasser- und reißfest) geklebt werden.

Konkret:

Für fast 1.000 Etiketten muss man so leider erst einmal 50-60 € vorlegen (Zweckform-Etiketten + Stecketiketten), heruntergerechnet entspricht dies einem Preis von 5-6 Cent pro fertiges Namensschild (plus Druckkosten)

Die Klebe-Etiketten können fast mit allen Textverarbeitungsprogrammen über die Seriendruckfunktion erstellt werden, ansonsten bietet Avery-Zweckform auch kostenlose Beschriftungs-Software zum Download an (http://www.avery-zweckform.com/avery/de_de/Vorlagen-und-Software). Der Druck erfolgt über einen schwarz-weiß-Laserdrucker (Farblaserdrucker sollen wegen der vielen Umlenkrollen zu Beschädigungen führen), möglich ist aber natürlich auch ein Ausdruck per Tintenstrahldrucker auf Normalpapier und ein anschließendes Fotokopieren des Ausdruckes auf die Klebeetiketten (z.B. im Copyshop).

Nachdem die fertig bedruckten Bögen mit den Klebe-Etiketten vor einem liegen, beginnt die stumpfsinnige Bastelarbeit: Nach dem fummeligen Bekleben der Stecketiketten mit den bedruckten Klebeetiketten müssen die fertigen Namensschilder noch auf Maß geschnitten werden:

  • Die Klebe-Etiketten sind geringsfügig höher als die Steck-Etiketten breit. Dadurch hat man beim Aufkleben eine gewisse Toleranz, aber jetzt muss der verbleibende Überstand mit einer möglichst scharfen Schere abgeschnitten werden (Cuttermesser soll auch gehen!)
  • Die Steck-Etiketten schneide ich zum Schluss auf die gewünschte Länge von ca. 85mm (längere Etiketten stehen zu weit über 6er-Töpfe heraus, was besonders bei den silbernen Etiketten unschön aussieht). Das Einkürzen sollte an der angespitzen Seite erfolgen, dann muss man nicht so genau arbeiten - dieses Ende kommt sowieso ins Substrat!

Die so erstellten Namensschilder sind bei mir auch nach fast 10 Jahren noch gut lesbar (kein verblassen, kein Auswaschen durch das Gießen!), allerdings zeigen ältere Klebe-Etiketten an den Rändern einen etwas unschönen "Knabberrand", so dass auch bei diesen Etiketten nach etlichen Jahren eine Erneuerung notwendig werden könnte!

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Tropfwasser im Gewächshaus

Liebe Notofreunde,
es ist jedes Jahr dasselbe...:
Insbesondere im Winter, wenn die Kakteen ihr Wasser rationiert bekommen, bildet sich Tropfwasser an der Alu-Konstruktion, das immer an den gleichen Stellen auf die darunter stehenden Pflanzen tropft. Dummerweise schließen auch die selbstöffnenden Dachfenster nicht so dicht, sodass langanhaltende Regenperioden zu stetigem Tropfwasser auf die darunter stehenden Notos führen.
Was zunächst aussieht wie "nur ein paar Tropfen", summiert sich mit den Tagen durchaus auf eine stattliche Wassermenge und vermeintlich trocken gehaltene Pflanzen stehen möglicherweise längere Zeit nahezu im Wasserbad! Nachdem ich diese Gefahr vor einigen Jahren in ihrem Umfang erkannt habe, spanne ich inzwischen in jedem Winter über dem besonders bedrohten Pflanztisch eine Plastikfolie, die ich so durchbeulen lasse, dass das Tropfwasser selbständig darauf abrinnt und hinter die Pflanzen tropft. Diese Konstruktion hat sich in den vergangenen Jahren durchaus als hilfreich erwiesen, die Verluste in diesem Sammlungsbereich gehen inzwischen gegen Null.
Allerdings: Etwas sehr provisorisch sieht die mit Winkelschienen abgestützte Konstruktion schon aus und die dortigen Pflanzen kann ich mir im Winter auch nur mit Mühe ansehen :-(
Daher meine Frage: Hat jemand von Euch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen - und kann mir vielleicht eine elegantere und praktischere Lösung verraten?

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Samen gesucht!

Moin Leuts,

werde im März/April wieder Notos aussäen und suche noch ein paar Arten, die ich bis dato nicht bekommen konnte.
Vielleicht sind bei einem von Euch ja noch ein paar "liegen geblieben".
N.bregmannianus, N.brevihamatus, N.catarinensis und N.spinibarbis.
Danke.

ciao, Tom.
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INTERNOTO Heft 1 Februar 2012

In diesen Tagen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift INTERNOTO erschienen, darin berichten B. Knutti und Ch. Hefti vor allem  von den Kakteen auf dem Cerro Montevideo bei der Hauptstadt Uruguays. Sie beschreiben die unterschiedlichen Pflanzen von Notocactus concinnus und N. turbinatus und belegen ihre Funde mit Standortaufnahmen. Ergänzt wird der Artikel mit dem Bericht von 2 weiteren Standorten.

J. Vich erzählt von einem neuen Standort von Notocactus linkii var. paranaensis n.n. am Rio Cavernosa in Rio Grande do Sul.

Nachdem im letzten Heft N. Gerloff sich mit der Abgrenzung von N. mammulosus und N. submammulosus auseinandergesetzt hat geht ihm in diesem Heft um die Abgrenzung zwischen N. Submammulosus und N. turecekianus.

In Kurz beiträgen wird über N. ottonis fa. rubrispinus und die letzte Bayernbörse in Berg informiert.

Horst-H. Henßen

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