Montag, 18 März 2019
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Notocactus mammulosus var. erythracanthus (Schlosser & Brederoo 1985) N. Gerloff & J. Neduch

erythracanthus = rotdornig

Erstbeschreibung:

Schlosser, Hugo & Brederoo, A.J. (1985): KuaS 36: 186 - 189.

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004

Beschreibung:Foto Henßen

Körper: einzeln, breitkugelig oder kugelig, bis 8 cm breit und 15 cm hoch; Rippen: 16 - 19, nur teilweise in Höcker aufgelöst; 

Areolen: etwas vertieft, erst 8 mm von einander, später nur noch 5 mm; Mitteldornen 2 - 4, rundlich, 10 - 17 mm lang, abstehend, später schräg nach unten gerichtet, rotbraun, am Standort vergrauend; Randdornen 10 - 12, bis 8 mm lang, graubraun bis braun.

Blüte: glockenförmig, tief dottergelb, bis 6 cm breit; Petalen breit abgerundet, bis 10 mm breit und 25 mm lang; Griffel hell, bis 14 mm lang, steht über den höchsten Staubblättern; Narbe dunkelrot, 5 oder 6 Äste; Röhre und Frucht von weißer Wolle und braunen Borsten umgeben. Frucht: bei Reife bis 2,5 cm lang.

Samen: matt schwarzbraun, helmförmig; Hilumrand stark nach außen gewölbt; Nabel etwas erhaben, zentral; Micropyle etwas ausgestülpt.
Öffnet die Blüten erst am Nachmittag.

Typstandort: Zwischen Salto und Tacuarembo, Uruguay S 165, H 41.

 

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
"Der Körper ist kugelförmig und weicher wie bei Notocactus. Die Rippen sind sehr zahlreich, wenige Millimeter hoch und kaum eingekerbt. Die Höcker sind rund und Mamillen ähnlich. Die Dornen sind zahlreich, nadelförmig und stechend. Der Mitteldorn ist dunkler und meist stark hakenförmig." (Aus: Ritter 1979)
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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