Montag, 18 März 2019
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Wigginsia arechavaleta fa. nivosus n. n.

 Erstbeschreibung:

(steht noch aus)

Literatur: Foto N. Gerloff

PR 122 INTERNOTO 5 (2) s. 59 - 61
Garabelli G. & Gerloff N. (2010) Die Untergattung Malalocarpus im Nordosten Uruguays S. 35 - 53

Arbeitsbeschreibung: 

Körper: klein, einzeln, kräftig, rund, grün, 4 bis 5 cm breit, 5 bis 6 cm hoch, sehr stark bewehrt mit harten weißen Dornen, die vom Körper abstehen. Der lange Mitteldorn ist besonders kräftig. Lange Faserwurzeln. Die Pflanze hat 16 - 18 scharfe Rippen, die fast senkrecht nach unten verlaufen und zwischen den Areolen etwas nach oben gezogen sind, Rippen um 7 mm hoch und breit. Die Areolen sind 3 mm hoch und 5 mm breit, mit weißer Wolle, die im Scheitel zu einer Wolldecke zusammenschließt.
Randdornen: 17 - 19, strahlend, stechend, die Hälfte davon recht klein und hart, 5 - 8 mm lang, weiß mit rötlich braunen Spitzen. Mitteldorn: 1, dominierend und kräftig, rund, stechend, seitlich vom Körper abstehend, etwas nach unten weisend, 14 - 20 mm lang, weißlich an den Spitzen, am Fuß rotbraun, verdickt, bei alten Pflanzen vergrauend.
Blüte hellgelb, steril.

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
"Der Körper ist kugelförmig und weicher wie bei Notocactus. Die Rippen sind sehr zahlreich, wenige Millimeter hoch und kaum eingekerbt. Die Höcker sind rund und Mamillen ähnlich. Die Dornen sind zahlreich, nadelförmig und stechend. Der Mitteldorn ist dunkler und meist stark hakenförmig." (Aus: Ritter 1979)
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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