Montag, 18 März 2019
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Acanthocephala graessneri f. microdasys

  • Acanthocephala graessneri (K.Schum.) Guiggi f. microdasys (P.J.Braun) W.Prauser
    Prauser, W. (2018): Die Gattung Acanthocephala BACKEBERG. - In: INTERNOTO 39 (1): 4-11

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Acanthocephala graessneri f. microdasys (Foto: Norbert Gerloff)

“Die Form unterscheidet sich vom Typ durch die kleine Wuchsform, die kleinen Areolen und ganz besonders durch die extrem winzigen Dornen.
Erstmals gefunden wurden die Pflanzen inmitten einer Population von Notocactus graessneri (HU 48), …“

(Aus: P.J.Braun 1986)

Erstbeschreibung:

  • Notocactus graessneri (K.Schum.) A.Berger f. microdasys P.J.Braun
    Braun, P.J. 1986: Notocactus graessneri (K. Schumann) Berger forma microdasys P.J. Braun. – In: Kakteen und andere Sukkulenten 37 (3): 57

Synonyme:

  • Parodia haselbergii (Haage ex Rümpler) F.H.Brandt f. microdasys (P.J.Braun) P.J.Braun
    Braun, P.J. 2001: Schumannia 3: 188 (2001)

 Weitere Informationen:Foto NGerloff

Eine einzige Pflanze wurde unter den Pflanzen von HU 48 bei Jacquirana ausgelesen und dann von Werner Uebelmann vegetativ vermehrt. Die Pflanzen werden nur gepfropft verbreitet. In dem Zustand sind die Körper bis 6 cm breit und 4 cm hoch, haben 35 bis 40 Rippen, diese sind aufgelöst in Höcker.

microdasys bedeutet winzige Dornen

Typstandort: Jaquirana

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
"Der Körper ist kugelförmig und weicher wie bei Notocactus. Die Rippen sind sehr zahlreich, wenige Millimeter hoch und kaum eingekerbt. Die Höcker sind rund und Mamillen ähnlich. Die Dornen sind zahlreich, nadelförmig und stechend. Der Mitteldorn ist dunkler und meist stark hakenförmig." (Aus: Ritter 1979)
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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