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Dienstag, 18 Dezember 2018
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Notocactus mammulosus (LEMAIRE 1837) BERGER ex Backeberg 1959

mammulosus fjErstbeschreibung:

Lemaire, C. (1838) : Cactearum aliquot novarum ac insuetarum in Horto Monvilliano, Paris : 40.

Literatur:

Berger, Alvin (1929): Kakteen, Stuttgart: 212.
Link, Joachim (1988): Fehlfarben – INTERNOTO 9 (2): 35 – 39.

Beschreibung:

Körper: kugelig, solitär, Scheitel eingesenkt, frischgrün, glänzend in Kultur, am Standort graugrün, ab 5 cm Ø, blühfähig, bis 16 cm breit und 22 cm hoch. Rippen :16 - 21, diese senkrecht, gegliedert in warzenförmige Tuberkel, an der Basis 10 bis 12 mm breit und 5-7 mm hoch,
Areolen: eiförmig, schmutzig weiß, rasch verkahlend in der Natur, am Rippenrand sitzend, Abstand 8-11 mm, freier Abstand 5-7 mm.
Dornen: Mitteldornen 2-4, stärker, länger, kaum abgeflacht, jüngere hell mit dunkler Basis, braumrot bis purpurbraun, der untere immer am längsten, 6-16 mm lang, in der Natur teilweise auch über 20 mm lang, etwas abstehend, der untere oft nach oben gebogen; Randdornen 8-11, strahlend, anliegend, gerade, steif, relativ dünn, gelblich weiß bis rötlich braun,

mammulosus3

Knospen: grau mit dunklen Borsten.
Blüten: glockenförmig (Neonotocactus), 40-50 mm lang, 50-80 mm breit (bis 80 mm bei arnostianus), Nachmittagsblüher! Staubfäden als dünner Ring um den Griffel stehend, Fäden hellgelb, Staubbeutel gelb, Griffel gerillt, hellcremefarben, 20 mm lang, Narbe purpurn mit ca. 8 Narbenlappen, diese 3-4 mm lang, wenig gespreizt, Röhre außen mit spitzen Schuppen bekleidet, (dunkelgrün bis braunrot), aus deren Achseln helle Wolle und 3-4 braune bis schwarzbraune Borsten wachsend, bis 8 mm lang, Fruchtknoten fassförmig, 10 mm lang, bis 7 mm breit, innen mit weißlichen Samenanlagen, diese randständig, außen hellgrün mit beiger Wolle und Borsten bedeckt, Nektarrinne um 1 mm breit, flach, Blütenblätter rundlich endend oder etwas zerfranst, um 27 mm lang, 6 mm breit, intensiv gelb mit deutlichem rötlichen Mittelstreifen auf der Rückseite.

Frucht: an der Basis verlängernd, bis auf 30 mm Länge wachsend, dann pergamentartig vertrocknend und aufreißend, bis 200 Samen beinhaltend. Samen: mützenförmig, um 1,2 mm breit und lang, größte Breite am Hilumrand, schwarzbraun, Cuticula vorhanden, Testazellen, sternförmige Warzen, rundlich bis fünfeckig, am Hilumrand feiner strukturiert, Hilumrand wenig verdickt, Hilum oval, cremefarben, Micropyle zentral erhaben, Umbiculus am Rand, überragt die Basis des Hilums. Fertilitätsverhältnisse :meist selbststeril.
Heimat: auf flachen Steinen inmitten von Weideflächen.       
Typstandort: Steinige Weide oder Steinplatten in Moos, einzeln oder in Gruppen,  Minas, Rio de la Plata, Uruguay.

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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