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Mittwoch, 12 Dezember 2018
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Notocactus mueller-melchersii var. eugeniae (van Vliet 1976) N. Gerloff & J. Neduchal 2004

Benannt nach Eugenia van Vliet

Erstbeschreibung:

Van Vliet, Dirk (1976): Succulenta 55 (2): 24 - 26.

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:Notocactus mueller-melchersi var eugeniae

Körper: in der Jugend kugelig, im Alter verlängert, umgekehrt birnenförmig, bis 8 cm Ø und 20 cm lang, grün; 21 Rippen, dreieckig im Querschnitt, unten abgerundet, an der Basis 7 mm breit, getrennt durch 4 mm tiefe Längsfurchen.

Areolen: etwas eingesenkt, rund, 4 mm Ø, 5 mm von einander entfernt; Mitteldorn 1, bis 4 cm lang, zentral, gerade abstehend, abgeflacht, nadelförmig, gelbbraun, mit dunkler Spitze; ca. 20 Randdornen, spreizend, um 10 mm lang, gelblich mit rotem Fuß.

Blüten: glockenförmig, 45 mm lang, bis 80 mm breit, gelb mit hellrosa Mittelstreifen an der Spitze; Röhre schüsselförmig, mit deutlicher Nektarrinne, bekleidet mit einem 2 mm breitem Kranz von Staubfäden, außen mit spitzen hellen Schuppen, aus deren Achseln weiße Wolle und hellbraune Borsten entspringen.

Früchte: beerenförmig, bis auf 5 cm Länge auswachsend, etwa 150 Samen, Nachmittagsblüher.
Ursprünglich hatte die Pflanze den provisorischen Namen pseudorutilans.

Typstandort: Tacuarembo DV 41, FS 585

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Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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