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Mittwoch, 12 Dezember 2018
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Notocactus mammulosus var. paulus (Schlosser & Brederoo 1980) N. Gerloff & J. Neduchal 2004

pauluspaulus meint hier: der Kleine

Erstbeschreibung:

Schlosser, Hugo & Brederoo, A. J. (1980): KuaS 31 (4): 114 - 116.

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Körper: einzeln, grün; ab 4 cm blühfähig, maximal 6 cm Ø, 12 - 18 cm hoch; 20 - 21 flache Rippen.

Areolen nur wenig vertieft, 5 - 6 mm von einander entfernt; Mitteldornen 1 - 3, rund mit rötlichem Fuß,  bis 18 mm lang, braun, nur in Scheitelnähe etwas abstehend; 8 - 12 Randdornen mit dunklerem Fuß, 8 mm lang, anliegend, sie reichen bis zur Nachbarrippe.

Blüten: um 40 mm lang, 60 mm Ø, etwas glockenförmig, seidig hellgelb, nachmittags öffnend; Petalen bis 25 mm lang, 7-10 mm breit, oben abgerundet. Griffe:l cremefarben, 11 - 12 mm lang; Narbenäste dunkelrot, wenig höher als die Staubbeutel, als Ring um den Griffel organisiert. Nektarrinne kaum erkennbar. Perikarpell 7 mm lang, 4 mm hoch, außenmit Filz und braunen Borsten; Röhreaußen mit braun gespitzten Schuppen bekleidet, bis 12 mm lange Borsten.

Frucht: bis 22 mm lang, 12 mm Ø, besetzt mit Filz und braunen Borsten.

Samen: breiter als hoch, dunkelbraun, matt. Testarand wulstig; HMB hellbraun.

Typusstandort: Punta Bonilla (Tacuarembo), Uruguay. S 161

Gefunden von Peter Schlosser im Februar 1972.
Bemerkung: provisorische Namen waren Notocactus spec. Cuaro und Notocactus floricomus fa. Rivera.

Bearbeitet Feb. 2013 N. Gerloff

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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