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Dienstag, 18 Dezember 2018
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Wigginsia langsdorfii var. langsdorfii (Lehmann 1826) D. M. Porter 1964

Grigorij I. Langsdorf (1774-1852) unternahm Forschungsreisen in den Matto Grosso

Erstbeschreibung:

Lehmann, J.G.C. (1826): Cactus (Melocactus) langsdorfii -Semina in Horto Botanico Hamburgensi 1826 collecta: 17.

Literatur:

Gerloff, Norbert (1993): Die Malacocarpen in Rio Grande do Sul - INTERNOTO 14 (1) S. 27 - 39.
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.
Gerloff, Norbert (2006): N. langsdorfii var. leprosorum - INTERNOTO27 (1) S.3 - 13

Beschreibung:Foto urheberrechtlich geschützt

Körper: erst flach kugelig, ab 7 Jahren keulenförmig, einzeln oder sprossend, bis 20 cm hoch und 12 cm Ø; Epidermis blau- bis grasgrün; Scheitel nicht eingesenkt, reichlich bedornt und mit dichter weißer, kurzer  Wolle bedeckt. Rippen 12 bis 24, 5 mm bis 15 mm hoch mit stumpfen Kanten; Flanken gewölbt; Kanten um die Areolen verdickt; auf den Unterseiten der Höcker bis 4 mm tief eingekerbt, Abstand 5 bis 10 mm, 4 bis 8 mm Ø;
Dornen zunächst blass rosa/braun bis dunkelbraun, später vergrauend, spreizend starr; Mitteldornen bis 4, wenig kräftiger als die Randdornen, stechend mit dunkler Spitze, 10 mm bis 25 mm lang im Extremfall bis 43 mm; 6 bis 14 Randdornen, dünn, nadelförmig, zu den Seiten gerichtet, später etwas abstehend oder gebogen, 8mm bis 15 mm lang.
Blüten: scheitelnah, geruchlos, bis 40 mm breit und 35 mm lang, Blütenblätter bis 17 mm lang und 3 mm breit, umgekehrt lanzettförmig, zitronengelb. Fruchtknoten fast keulenförmig, ca. 5 mm lang, mit weißer Wolle bekleidet; Nektarrinne sehr eng, rosa mit wenig Nektar; Röhre schmal trichterförmig, unten um 4 mm breit und 13 mm lang, unten intensiv purpurn, oben 6 mm breit, gelb, außen mit spitzen Schuppen, weißer Wolle und einer roten Borste; Staubfäden oben hellgelb, unten purpurn, 4 mm bis 7 mm lang, bis zum Saum in die Röhrenwand inseriert; Griffel weißlich, bis 16 mm lang, 6 bis 8  kaum gespreizte Narbenlappen, 2 mm lang, rosa bis hellrot. Frucht: tonnenförmig, trocken weißlich, nie rot, 7mm bis 12 mm lang, um 5 mm dick, längs öffnend, in weiße Wolle gehüllt.
Samen: glockenförmig, schwarz, glänzend, fein gehöckert, ca. 1 mm breit und lang. Standort: auf flachen Steinplatten oder neben den Steinen.
Typstandort: Guaiba bis Butia und Mariana Pimentel, ebenalls bei Encruzilhada, Cangucu, Pinheiro Machado RdS Brasilien FR 1273, Gf 2, Gf 99

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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