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Mittwoch, 12 Dezember 2018
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Notocactus sellowii fa. leucocarpus (Arechavaleta 1905) N. Gerloff 1995

Erstbeschreibung:

  • Echinocactus leucocarpus: Arechavaleta in Flora Uruguaya, Vol. 5, Tomo II, Montevideo S. 239 - 242 (1905).

Literatur:

  • Notocactus leucocarpus comb. nov.:Schäfer, Gerhardt (1979) in: Die Gattung Notocactus: Kakteen/Sukkulenten 14 (1 - 4): S. 57 - 58.

leucocarpus 2Beschreibung:

Körper: kugelig, graugrün, zuweilen etwas gestreckt; Rippen 18-20.Dornen: 5 - 6, auffällig gelb, spreizend, oft mit zwei winzigen Nebendornen.
Blüten: 3,5 cm Ø, goldgelb; Narben dunkelrot.
Frucht: weiß (aber nicht in jedem Jahr)
Heimat: Uruguay


Bemerkung N. Gerloff: Ein einheitlicher Pflanzentyp konnte von ihm nicht festgestellt werden. Dagegen stellte er nach einer dunklen Aufstellung von sellowii-Pflanzen das Erscheinen von weißen Früchten fest, die sich in der Helligkeit in den darauffolgenden Tagen leicht rosa färbten. Es kann vermutet werden, dass die weißen Früchte, nach denen die Pflanze benannt wurde, diesen Ursprung haben.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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