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Mittwoch, 12 Dezember 2018
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Notocactus sessiliflorus fa. vorwerkianus (Werdermann 1931) N. Gerloff & J. Neduchal 2004

W. Vorwerk war Direktor des Botanischen Gartens in Berlin

Erstbeschreibung:

Werdermann, Carl (1931): Echinocactus vorwerkianus Werdermann - in: Backeberg, Curt (1931): Neue Kakteen, Frankfurt/O: 101-102.

Literatur:

Notokakteen, Gerloff u.a. Kveten-Verlag 1995 S.169.
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:Foto Henßen

Körper: flachkugelig, bis 5 cm hoch und 9 cm breit, mattglänzend, lebhaft grün; Wollscheitel grauweiß; ca. 20 Rippen, etwas gedreht und mehr oder weniger gewellt. .

Areolen: Zuweilen 1 Mitteldorn. Wenn dieser vorhanden ist, wie Randdornen in Farbe und Stärke, später etwas gebogen und nach oben gerichtet; 5 - 6 Randdornen, horizontal strahlend, pfriemlich, schmutzig gelbweiß.

Blüten: gelb, etwas über 2 cm groß,

Früchte: leuchtend rosa.

Samen: 1 mm lang, matt und schwarz.

Typstandort: Bei Sagomosa, nördlich von Bogota, Kolumbien, dort auf Weiden in 1200 Metern Höhe.

Bemerkung: Diese Pflanze lässt sich leicht mit N. sessiliflorus verwechseln. Vermutlich ist sie ein ausgewilderter Vertreter.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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