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Mittwoch, 12 Dezember 2018
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Wigginsia sesseliflora var. pauciareolata (Arechav.) Y.Itô 1981

pauciareolatus bedeutet wenige Areolen auf einer Rippe

Erstbeschreibung:

Echinocactus leucocarpus Arechavaleta - Flora Uruguaya, Vol. 5, Tomo II, Montevideo 246 Tafel 26. 1905.

Literatur:

Gerloff, Norbert: Die Malalocarpen in Rio Grande do Sul: INTERNOTO 14 (2): 71 - 80.

Beschreibung der wesentlichsten Merkmale nach Arechavaleta:

Körper: scheibenförmig, hellgrün, 5 cm hoch und 8-10 cm im Durchmesser, der Scheitel ist etwas eingesenkt, großer Areolenabstand, Pfahlwurzel, Rippen scharf, dreieckig, senkrecht verlaufend, mit nur zwei ( selten 3) Areolen pro Rippe, Areolen mit wenig Wolle. Drei Randdornen (selten mehr) strahlend zur Seite und nach unten, ein Dorn hoch gerichtet, schwächer, stechend.

Äußere Blütenblätter an der Unterseite rot angehaucht.
Die besonderen Merkmale scheinen als Anpassung an den Standort in Bodenmulden mit schwarzem angeschwemmtem Granitgrus zu sein. Der Boden ist so hart, dass selbst Gras kaum wachsen kann. In Blüten und Samenmerkmalen ist kein Unterschied zum Typus feststellbar.

Typstandort: Dept. Cerro Largo und Rivera, Uruguay.

Ergänzung von N. Gerloff:

Typstandort: Piriapolis  Uruguay. Typisch ist der fluviale Kies, in dem auch Frailea angelesii vorkommt. 

Neuer Fundort bei Concordia Entre Rios Argentinien. Hier FF 573 mit Knospen abgebildet. Dort stehen die flachen Pflanzen in Weiden mit Flussgeröll von bis 1 cm diam. Körper 8 bis 13 cm diam, bei nur 2 cm Höhe.
Die Pflanzen hier haben kürzere Dornen wie Wigginsia turbinata.

pauciareolatus

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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