in der Nähe gibt es ein Heim für Leprakranke

Erstbeschreibung:

Ritter, F. Kakteen in Südamerika Band 1 S. 194-195 , Spangenberg, 1979

Literatur:

  • Gerloff, N. Die Malacocarpen in Rio Grande do Sul in INTERNOTO 14 (1) S. 27 - 39, 1993
  • Hofacker, A. Notocactus langsdorfii (Lehmann) Krainz und Verwandte - eine kritische Betrachtung in INTERNOTO 14 ( 4 ) S: 120-129 , 1993
  • Gerloff, Norbert (2006): N. langsdorfii var. leprosorum - INTERNOTO27 (1) S.3 - 13

leprosorum2Beschreibung:

Körper: Fast immer solitär, hellgrün, erst sehr flach, ab 12 Jahren kurzsäulig, 14 cm hoch und 10 cm breit, Scheitel  5 - 10 mm eingesenkt, wollig; Rippen: 14-22, scharfkantig, dreieckig, 5 - 9 mm hoch, in Höcker aufgeteilt.

Areolen: fast in 2 mm tiefen Gruben zwischen den Rippenhöckern sitzend, 7-15 mm voneinander entfernt, Dornen:  8-10 dünne weißliche, sehr fein, später bräunlich, vergrauend, spreizend, krumm, starr, Randdornen6 - 10, zu den Seiten gebogen, sehr dünn, 4 bis 12 mm lang, im Alter dicker, Mitteldornen meist 3 - 4, nicht stechend mit dunklerer Spitze, nach oben zeigend, im Kreuz stehend.

Blüten: 30 - 35 mm lang, 32 - 40 mm breit, Petalen intensiv schwefelgelb, schmal umgekehrt lanzettförmig, 20 mm lang, 3 mm breit und einer braunen Borste, Fruchtknoten tonnenförmig, 3 mm breit, 3-4 mm hoch, Röhre trichterförmig, oben 5 - 6 mm breit und 13 - 14 mm lang Nektarrinne 2 mm tief, sehr eng, tief purpurn gefärbt, Staubfäden 8-12 mm lang, purpurn nach oben hin heller, die längsten reichen bis zum Fuß der Narbe, bis zum Rand der 12 mm langen Röhre in deren Wand inseriert, Fruchtknoten und Röhre sind außen gelblich und nur schwach von hellen Wollhaaren und spitzen grünlich gelben Schuppen bekleidet, Griffel gerillt, gelb, 15-16 mm lang, Narbe dunkelpurpurn, 7-8 2,5 mm lange Narbenäste.

Früchte: 12 mm lang, fleischig, bei der Reife grün und rot, bis 10 mm lang und 4 mm dick, unregelmäßig öffnend.

Samen: dunkelbraun bis schwarz, 0,8 mm hoch und breit, helmförmig, HMB-Bereich mit Wulst am Rand, Hilum oval und cremefarben, Testazellen erhaben und durch Faltung recht rauh in der Oberfläche, selbststeril.

Typstandort: Auf einer Granithochfläche in Steinmulden

Heimat:  am Aussätzigenheim in Colonia de Itapua, Rio Grande do Sul, Brasilien. Gf 91=HU 33


 Neu im NotoBlog:
 Anmeldung