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Mittwoch, 17 Oktober 2018
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Notocactus megapotamicus var. flavispinus (Buining & Berderoo 1978) Abraham & Bueneker 1992

flavispinus meint gelbdornig

Erstbeschreibung:

Kakteen und andere Sukkulenten: 29 (2): 25 - 27, 1978

Beschreibung:Notocactus megapotamicus var flavispinus

Körper: 4 cm hoch und 7 cm breit, kugelförmig, mit eingesenktem Scheitel; Rippen scharf, bis 18, 7 mm hoch und 7 mm breit, hellgrün; am Grunde sprossend.

Areolen: 1,5 mm lang und 2 mm breit, mit wenigen wachsartigen Haaren; Mitteldornen 4, kreuzförmig gestellt, 16 mm lang, hellgrau mit hellbrauner Spitze, etwas gebogen und mit verdicktem braunen Fuß;
Randdornen11 - 13, 5 - 10 mm lang, weißlich, etwas gebogen; alle Dornen rückwärts gebogen; an älteren Areolen wirken die Dornen etwas hängend;

Blüten: 20 mm lang und ca. 22 mm breit, glockenförmig, glänzend gelb; Fruchtknoten 6 mm lang und 4,5 mm breit, hellgelb bis grün; Blütenröhre 6 mm lang, hellgrün bis gelb, 7 mm breit; Staubblätter in 2 Gruppen, gelb; Griffel und Narben gelb.

Frucht: beerenartig, mit graubraunen Haaren und braunen, gebogenen Borsten besetzt.

Samen: helmförmig, 0,8 - 1 mm lang und breit.

Typstandort: bei Nova Prata, Rio Grande do Sul, Brasilien, 900 m. HU 86

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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