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Mittwoch, 17 Oktober 2018
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Notocactus ottonis cv. Venclu (Schuetz 1965) Havlicek 1993

Erstbeschreibung:

Schütz, B. (1965): Notocactus ottonis var. venclusianum - Kaktusy 1 (7): S. 123 - 126.

Literatur:

Gerloff u.a. Notokakteen: Kveten 1995, S. 63.
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:Notocactus ottonis cv Venclu

Diese rotblühende Form des N. ottonis entstand in einer tschechischen Gärtnerei, in der man Vorkriegs-Wildsamen der Firma Bloßfeld ausgesät hatte. Da die Pflanze nur mit Pollen eines gelben N. ottonis bestäubt werden kann, und man in der Gegend Santa Rosa, wo der Wildsamen gesammelt wurde, nichts derartiges nachsammeln konnte, sieht R. Havlicek die Pflanze nur als Cultivar VENCLU an.
Die Epidermis ist heller wie die der Typus der Art. Areolen nicht stark eingkerbt. Bedornung hellgelb, seitlich spreizend, Mitteldornen rötlich braun. Blütenform wie ottonis aber mit einer strahlend sattroten Farbe. Staubfäden in gleicher Farbe.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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