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Dienstag, 16 Oktober 2018
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Notocactus ottonis fa. aureus Friedrich Ritter 1979

aureus bedeutet golden, goldgelb

Erstbeschreibung:

Ritter, F. (1979): Kakteen in Südamerika Bd. 1, S. 166.

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:

Körper: kugelig, hellgrün, 10 - 12 Rippen, fast gerade laufend, rundlich im Ø, bis 16 mm breit und 5 mm tief, in der Furche intensiv grün; Areolen nur 1 mm vertieft, Wolle weißlich, bis 3 mm Ø, Areolenabstand 9 - 11 mm.

Dornen: 5 Mitteldornen, der untere am längsten, hellbraun - bernsteinfarben, gebogen, bis 23 mm lang; Randdornen 9 - 12, gelblich, anliegend, gespreizt, bis 14 mm lang.

Blüte: oben rein zitronengelb, Petalen haben außen Streifen mit intensiverer Färbung, spatelförmig bis rundlich; Narben mit 10 Narbenästen, bis 3 mm lang, becherförmig gespreizt, Griffel 2 mm Ø, weißlich, oben etwas rosa, 19 mm (ohne Narbe) lang, Staubbeutel hellgelb, die oberen überragen die Narbe, bis 15 mm lang, Staubfäden von oben nach unten übergehend von zitronengelb nach orange bis purpurn, auf der ganzen Röhrenlänge in die Wand inseriert; Röhre mit gelblicher Epidermis, zu 50 % bedeckt mit hellgrünen Schuppen und hellbrauner Wolle und je 4- 5 hellbraunen Borsten, diese bis 10 mm lang; Fruchtknoten hellgrün, zu 40% mit weißlich-beiger Wolle und kurzen Borsten bekleidet.

Frucht: wie N. ottonis

Samen: von N. ottonis nicht zu unterscheiden

Typstandort: südlich Rio Pardo, Pantano Grande, Rio Grande do Sul, Brasilien FR 1396, HU 10.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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