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Mittwoch, 17 Oktober 2018
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Notocactus oxycostatus var. schuldtii (K. Kreuzinger 1948) N. Gerloff 2003

Erstbeschreibung:

Kreuzinger, Kurt (1948): Succulenta 27 (4): S. 47

Literatur:

Gerloff, N. u.a. Notokakteen: Kveten 1995, S. 62
Gerloff, N. Notocactus oxycostatus, INTERNOTO 3/4 2003 S. 73ff

Beschreibung der Unterschiede:schuldtii Original

 

Notocactus oxycostatus var. schuldtii hat eine hellrote Narbe in einer bis zu 10 cm breiten Blüte. Viel zuverlässiger als die hellrote Narbe hat sich bei der Nachzucht die Körperform mit nur 5 bis 8 Rippen erhalten. Diese sind breit, mit flachen Höckern, mit weit auseinander stehenden Areolen und spärlichen Dornen. Die Farbe der Blüte ist hell-orangegelb bis hellrötlich. Die Herkunft der Originalimporte ist ungeklärt.
Die in Umgebung von Jaguari gefunden und provisorisch als "Notocactus pseudoacutus n.n."

Gf 122 bezeichneten Pflanzen passen gut hier her. Gf 122 wurden  zwischen Jaguari und Santiago gefunden .

Ergänzung von Norbert Gerloff:

Der Fundort wurde im Westen der brasilianischen Pampa vermutet. 
Pflanzen in Eusebio Ayala Paraquay(AA9) wie auch bei Jaguari (Gf122)
stimmen nur teilweise mit der Beschreibung überein.Nachkommen der
beschriebenen Pflanzen sind noch in Kultur. 

Foto Norbert Gerloff

oxycostatus Gf 122 Blte

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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