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Mittwoch, 17 Oktober 2018
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Notocactus herteri (Werdermann 1936) Buining & K. Kreuzinger 1950

benannt zu Ehren des Botanikers Dr. Wilhelm (Guillermo) Herter

Erstbeschreibung:

Werdermann, E. (1936): Echinocactus herteri - Revista Sudamerika de Botanica 3 (4/6): 143 - 144.

Literatur:

Buining, A. H. F. & Kreuzinger, K. G. (1950): Notocactus herteri Werd. - Succulenta 29 (2): 17 - 19.
Herm, Konrad (1986): Ist N. rubriflorus Kolischer ein Synonym von N. herteri? - INTERNOTO 7 (2): 58 - 63.
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung: 

Körper: solitär wachsend, kugelig bis etwas verlängert, bis 15 cm im Ø, blassgrün; Scheitel gehöckert, in der Jugend nackt mit weißen Wollflöckchen, in blühfähigem Alter mit weißem Wollfilz, jedoch ohne Dornen, Rippen etwa 22, bis 1 cm hoch, stark gehöckert; Höcker fast konisch.Notocactus herteri

Areolen: 1,2 - 1,5 cm von einander entfernt, rund, mit weißer Wolle, im Alter zusammen gedrückt und kahl; Randdornen 8 - 11, nadelig, biegsam, anfangs aufgerichtet, später strahlend, um 10 mm lang; Mitteldornen 4 - 6, meist über Kreuz gestellt, bis 2 cm lang, pfriemlich, braunrot, manchmal gezont.

Blüten: nahe dem Scheitel, 3 - 4 cm lang und bis über 4 cm breit; satt purpurrot bis dunkelkarmin; Fruchtknoten etwas verlängert, außen mit dichter, weißer Wolle bedeckt; Petalen gespitzt; Staubblätter zahlreich, gelb; Griffel 15 mm lang, mit 11 hellroten Narbenästen.

Frucht: kugelförmig mit dichter Wolle bedeckt, reif in der Mitte horizontal aufreißend.

Samen: helmförmig, kugelig, ca. 1 mm Ø.

Typusstandort: Berge bei Livramento und Rivera, Grenzgebiet von Brasilien und Uruguay. HU 20

Bemerkung: N. herteri ist in der Farbe und der Bedornung sehr variabel. Er blüht erst in höherem Alter, dann aber
zunehmend verkorkend.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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