Minimus Heft 1+2/2013 erschienen!

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Aktuell wurde Heft 1+2/2013 der tschechischen Notokakteenzeitschrift Minimus veröffentlicht – Interessenten erhalten das Heft bei Stanislav Stuchlik (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Aus der deutschen Zusammenfassung von Bohdan Hiekisch:

Notocactus herteri (Werderm.) Buining & Kreuz. und seine gelb blühende Form pseudoherteri (Buining) K. Herm (Seite 1)S. StuchiikN. herteri ist in den Sammlungen eigentlich gut vertreten, im Gegensatz zu seiner gelb blühenden Form pseudoherteri, die selten ist. Beschrieben wurde sie im Ganzen dreimal in der Geschichte des Fundes des f. pseudoherteri bis zu dem Zeitpunkt, als es auch dem Autor gelungen ist. Dieser besuchte gemeinsam mit W. Gemmrich im Jahr 2002 das Tal zwischen den Flüssen Arr. Espinilho und dem Arr. Moirões. Dort fanden sie eine Pflanze, welche sie nicht einreihen konnten und erst zwei Jahre später bei einem weiteren Besuch dieser Stelle konstatierten sie, dass es die Form pseudoherteri ist. Die Pflanzen sind nicht ganz uniform, sie unterscheiden sich in der Zahl der Dornen und deren Länge, in der Farbe der Narbe, verschiedenen Farbunterschieden der Blütenblätter und Ihrer Form.

Wie verändern sich die Kakteen und ihre Umgebung (1.Teil) (Seite 5)S.StuchlikBeispielsweise auf zwei Standorten von N. haselbergii dokumentiert der Autor die Veränderungen, welche er auf seinen Reisen zu den Kakteen im Laufe von 10 Jahren beobachten konnte. Beide Standorte liegen unweit von einander in der Nähe der Stadt Tabai. Auf dem Weg im Jahr 2002 war auf dem ersten Standort eine senkrechte Felswand voll bewachsen mit Kakteen, zwei Jahre später war die Mehrzahl der Kakteen verschwunden. Bei einer weiteren Reise wurde festgestellt, dass sich die Population langsam erneuert. Auf dem anderen Standort befanden sich nur wenige Kakteen. Zu ihnen gelangte man über ein offenes Feld. Im Laufe von wenigen Jahren wuchs hier eine Eukalyptus-Plantage, von welcher man schon Holz förderte.

Der zweite Versuch zum Fund des Notocactus gaucho (M. Machado & Larocca) N. Gerloff & H. Henssen (Seite 10)S. StuchlikIm Jahr 2008 unternahm der Autor eine erfolglose Reise zum Standort von N. gaucho. Deshalb hatte er sich vorgenommen, dass er zumindest einen Standort dieser Art sehen will. Allerdings war es nicht einfach, die Angaben hatte er zwar zur Verfügung, aber es war nicht klar, welcher Weg zum Standort führt. Es war daher notwendig, einige Wege auszuprobieren. Außerdem waren die Angaben ungenau, auf keinem der beiden bezeichneten Wege wuchs der N. gaucho. Auf einer der Lokalitäten wurden die gesuchten Pflanzen trotzdem entdeckt.

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März Blüten

Notocactus schumannianus

Über Knospen zu schreiben, das gäbe schon was her, aber mit Blüten ist es noch nicht so weit her.

Die Eriokakteen lasse ich nicht gerne so lange trocken stehen und wenn das Wetter sonnig ist, dass die Töpfe schnell wieder trocken sind und die Feuchtigkeit über die offenen Dachfenster abziehen kann, dann bekommen Pflanzen dieser Gruppe immer mal wieder einen Schluck Wasser. Auf dem Foto kann man erkennen, dass die Pflanzen bei mir auch im Winter recht hell stehen. So reagieren sie auch schnell auf eine Wassergabe. Die Knospen wurden erst in diesem Frühjahr gebildet und kamen zügig zum Aufblühen und hielten mehrere Tage. Auch andere Eriokakteen zeigen schon größere Knospen.

Hier soll noch erwähnt werde, dass Notokaktus haselbergii am 2. April blühte, es könnte sein, dass ich den bis zum Aprilbericht vergessen habe. 

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