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Notocactus rechensis

Mir stellt sich die Frage, wie die Pflanze innerhalb der Notokakteen hin gehört. In der Originalbeschreibung hat Buining sie in die Untergattung Gymnocephalus gestellt, Norbert Gerloff sieht sie zu Notocactus linkii gehörig. Ich selber sehe sie auf Grund der Blüte und Samenkapsel mehr als eine Art der Untergattung Notobrasilia. 

Ich würde mich über weitere Argumente freuen, die eine der beiden Meinungen untermauern.


Kommentare 3

 
Gerloff, Norbert am Donnerstag, 14. Juni 2012 11:22

siehe Beitrag zu N. megapotamicus var flavispinus























campestrensis
ottonis
So, jetzt muss ich noch jemand bitten, ein Bild hierher zu laden.

siehe Beitrag zu N. megapotamicus var flavispinus campestrensis ottonis So, jetzt muss ich noch jemand bitten, ein Bild hierher zu laden.
Abraham, Wolf-Rainer am Mittwoch, 04. Juli 2012 10:16

Ich stimme zu, dass N. rechensis zu den Notobrasilia gehört, das geht meines Erachtens eindeutig aus den Blüten, den Früchten und auch den Samen hervor. N. rechensis ist etwas besonderes bei den Notobrasilia, weil er diese eigenartigen Wurzelsprossen (Stolonen) macht. Das gibt es bei keinem anderen Vertreter der Notobrasilia, findet sich aber bei einigen Paucispini und auch bei N. minimus und N. tenuicylindricus. Die Verwandtschaft zu N. megapotamicus oder linkii kann ich hier aber wegen der generativen Merkmale nicht sehen. Auch ist die Pflanze selbststeril, was man bei linkii oder megapotamicus nicht findet. Schade, dass sie in der Natur nun fast komplett ausgerottet ist und man sie nur noch in den Sammlungen findet, wo sie allerdings auch einige Ansprüche an die Kultur stellt. Hoffen wir, dass nun bald einmal die genetischen Vergleiche kommen, nachdem man sich auf die zu vergleichenden Gene endlich geeinigt hat.

Ich stimme zu, dass N. rechensis zu den Notobrasilia gehört, das geht meines Erachtens eindeutig aus den Blüten, den Früchten und auch den Samen hervor. N. rechensis ist etwas besonderes bei den Notobrasilia, weil er diese eigenartigen Wurzelsprossen (Stolonen) macht. Das gibt es bei keinem anderen Vertreter der Notobrasilia, findet sich aber bei einigen Paucispini und auch bei N. minimus und N. tenuicylindricus. Die Verwandtschaft zu N. megapotamicus oder linkii kann ich hier aber wegen der generativen Merkmale nicht sehen. Auch ist die Pflanze selbststeril, was man bei linkii oder megapotamicus nicht findet. Schade, dass sie in der Natur nun fast komplett ausgerottet ist und man sie nur noch in den Sammlungen findet, wo sie allerdings auch einige Ansprüche an die Kultur stellt. Hoffen wir, dass nun bald einmal die genetischen Vergleiche kommen, nachdem man sich auf die zu vergleichenden Gene endlich geeinigt hat.
Gerloff, Norbert am Sonntag, 12. August 2012 09:18

nochmals N. rechensis: Im Frühjahr haben wir Pflanzenmaterial an drei Leute ausgetauscht, die sich um Samen bei N. rechensis bemühen wollen. Damit wollen wir erreichen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Bestäubung erhöht wird. Wir haben noch keine Ergebnisse zu berichten. Nach dem Beitrag von Anceschi & Magli in The Cactus Explorer 5 2012 kann man einige Fotos aus den Jahren 2005 bis 2011 nach den Bodenverhältnissen vom Fundort auswerten. Es wird deutlich, dass N. rechensis nicht wie die Notobrasilia in Moosen und Flechten auf den Steinen wachsen, sondern im Waldboden neben den Steinen. Sein Wurzelsystem hat sich darauf eingestellt. Als ich in diesem April einige Sämlinge von S. Dupal eingetopft habe, war mir das Fasersystem der Wurzeln aufgefallen - trotzdem habe ich die Pflanzen in ein äußerst mageres Substrat gesetzt. Es waren 3 kleine Gruppen von je 2-4 Körpern. Die mittlere Gruppe zeigt mir an, dass sie nicht gesund ist. Ich werde die Pflanzen nun austrocknen lassen und dann die Erdmischung mit mehr Humusanteil verändern. Ein Bild steht bei "Notocactus CCCC Rep. Argentina" in Facebook.
Wie sensibel Wildpflanzen auf Veränderungen reagieren, kann man auch dem oben genannten Artikel entnehmen. Die rund 60 im Jahre 2005 von Prof. Ronaldo und seinen Mitarbeitern entnommenen Wildpflanzen haben im Botanischen Garten Caixias nicht einmal ein Jahr lang überlebt.
Bei mir haben zwei Pflanzengruppen von Lück (HU 98) zirka 50 Blüten gebracht, es ließ sich an ihnen leider kein Fruchtansatz erzielen. Die kleinen Pflanzen anderer Herkunft haben erst danach je eine Blüte im Abstand zueinander gebracht. Zwei Freunde sind noch guter Hoffnung, dass sie N. rechensis bestäuben konnten.

nochmals N. rechensis: Im Frühjahr haben wir Pflanzenmaterial an drei Leute ausgetauscht, die sich um Samen bei N. rechensis bemühen wollen. Damit wollen wir erreichen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Bestäubung erhöht wird. Wir haben noch keine Ergebnisse zu berichten. Nach dem Beitrag von Anceschi & Magli in The Cactus Explorer 5 2012 kann man einige Fotos aus den Jahren 2005 bis 2011 nach den Bodenverhältnissen vom Fundort auswerten. Es wird deutlich, dass N. rechensis nicht wie die Notobrasilia in Moosen und Flechten auf den Steinen wachsen, sondern im Waldboden neben den Steinen. Sein Wurzelsystem hat sich darauf eingestellt. Als ich in diesem April einige Sämlinge von S. Dupal eingetopft habe, war mir das Fasersystem der Wurzeln aufgefallen - trotzdem habe ich die Pflanzen in ein äußerst mageres Substrat gesetzt. Es waren 3 kleine Gruppen von je 2-4 Körpern. Die mittlere Gruppe zeigt mir an, dass sie nicht gesund ist. Ich werde die Pflanzen nun austrocknen lassen und dann die Erdmischung mit mehr Humusanteil verändern. Ein Bild steht bei "Notocactus CCCC Rep. Argentina" in Facebook. Wie sensibel Wildpflanzen auf Veränderungen reagieren, kann man auch dem oben genannten Artikel entnehmen. Die rund 60 im Jahre 2005 von Prof. Ronaldo und seinen Mitarbeitern entnommenen Wildpflanzen haben im Botanischen Garten Caixias nicht einmal ein Jahr lang überlebt. Bei mir haben zwei Pflanzengruppen von Lück (HU 98) zirka 50 Blüten gebracht, es ließ sich an ihnen leider kein Fruchtansatz erzielen. Die kleinen Pflanzen anderer Herkunft haben erst danach je eine Blüte im Abstand zueinander gebracht. Zwei Freunde sind noch guter Hoffnung, dass sie N. rechensis bestäuben konnten.
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