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Notocactus leninghausii weiß bedornt

Wenn man Pflanzen über Jahre hinweg kultiviert, dann gewöhnt man sich an deren Aussehen. Die sind halt so. Im Gespräch kann es dann zu überraschenden Feststellungen kommen, die sind nicht bei jedem so, oder das habe ich noch gar nicht gesehen.Eriocactus leninghausii fa. albispinus

Frisch gekauft war mein leninghausii weiß, schneeweiß. Ein wunderschönes Pflänzchen. Und im Scheitel treibt er weiterhin mit rein weißen Dornen aus, nur was macht der Rest des Körpers? Vergleiche mit verschieden alten Pflanzen zeigte, dass bei mir nach 5-6 Jahren die Dornen unten immer dunkler wurden und bei meiner zuerst gekauften Pflanze sind die Dornen dunkelbraun. 

Kann ich jetzt die Pflanze zurück geben, da sie gar nicht mehr weiß ist?

Oder habe ich einen Kulturfehler gegangen?

Dazu würden mich die Meinungen und Erfahrungen der Leser interessieren.

Übrigens gibt es 2 Klone von weißen leninghausii. Der eine hat einen sehr weichen Körper, der sich nach wenigen Jahren nach unten biegt, den habe ich in meiner Sammlung eliminiert. Und einen zweiten Klon (vermutlich aus Frankreich) der einen festeren Körper aufweist. Das Bild zeigt, dass sich die ganze Pflanze zum Licht hin streckt, er kippt im Wurzelbereich, biegt sich aber nicht, weil der Wintergarten nur Licht von vorne herein lässt.

Kommentare 2

 
Poggensee, Gerhard am Donnerstag, 26. November 2015 16:36

Hallo Horst, ich denke es ist eine normale Alterserscheinung. Bei meinen weißen " Scopas" ist es auch so, je älter sie werden, desto dunkler wird von unten her das Stachelkleid. Ob Mensch oder Pflanze, im Jugendstadium sehen alle schöner aus.
Gruß Gerd

Hallo Horst, ich denke es ist eine normale Alterserscheinung. Bei meinen weißen " Scopas" ist es auch so, je älter sie werden, desto dunkler wird von unten her das Stachelkleid. Ob Mensch oder Pflanze, im Jugendstadium sehen alle schöner aus. Gruß Gerd
Steeger, Rudi am Freitag, 27. November 2015 09:44

Hallo Horst,
Du wirst wohl keinen Grund haben diese Pflanzen zurück zu geben. Zugegebenermaßen kannte ich schneeweiße "leninghausii" noch nicht, aber gewisse Abweichungen sind doch im Pflanzenreich, und nicht nur dort, üblich. So kenne ich auch "magnificus" mit fast weißer Bedornung und auch Klone die von Anfang an mehr oder weniger gelb-bräunlich sind und sich auch in der Färbung der Epidermis dahingegen unterscheiden (mehr grünlich - mehr bläulich bereift. Das wird eine ganz normale Entwicklung im Laufe des Heranwachsens sein.
In früheren Jahren habe ich einmal eine Reihe von Wiginsien im Kindesalter fotografisch festgehalten, da war ich der Meinung man konnte sie in diesem Stadium noch leicht und eindeutig voneinander unterscheiden, 10 Jahre später sieht da auch alles anders aus und mir fällt nun eine Zuordnung schwer ohne Etikett. Das mit der gold-gelblichen Bedornung denke ich mal ist schon in Ordnung und hat bestimmt weniger mit Haltungsfragen zu tun. Vielleicht hatte der Händler damals auch eine Auslese getroffen um etwas "Besonderes" anzubieten. Das dunkler werden am unteren Stamm ist sicherlich auch eine Frage des sich im Laufe der Zeit absetzenden Staubes was sich weder im Haus noch im Gewächshaus vermeiden läßt.
Gruß Rudi

Hallo Horst, Du wirst wohl keinen Grund haben diese Pflanzen zurück zu geben. Zugegebenermaßen kannte ich schneeweiße "leninghausii" noch nicht, aber gewisse Abweichungen sind doch im Pflanzenreich, und nicht nur dort, üblich. So kenne ich auch "magnificus" mit fast weißer Bedornung und auch Klone die von Anfang an mehr oder weniger gelb-bräunlich sind und sich auch in der Färbung der Epidermis dahingegen unterscheiden (mehr grünlich - mehr bläulich bereift. Das wird eine ganz normale Entwicklung im Laufe des Heranwachsens sein. In früheren Jahren habe ich einmal eine Reihe von Wiginsien im Kindesalter fotografisch festgehalten, da war ich der Meinung man konnte sie in diesem Stadium noch leicht und eindeutig voneinander unterscheiden, 10 Jahre später sieht da auch alles anders aus und mir fällt nun eine Zuordnung schwer ohne Etikett. Das mit der gold-gelblichen Bedornung denke ich mal ist schon in Ordnung und hat bestimmt weniger mit Haltungsfragen zu tun. Vielleicht hatte der Händler damals auch eine Auslese getroffen um etwas "Besonderes" anzubieten. Das dunkler werden am unteren Stamm ist sicherlich auch eine Frage des sich im Laufe der Zeit absetzenden Staubes was sich weder im Haus noch im Gewächshaus vermeiden läßt. Gruß Rudi
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