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Frühjahrsputz

Ja, es ist mein erstes Frühjahr als Rentner und es sieht aus, als hätte ich mir an Sylvester für das Jahr einiges vorgenommen.

Ich komme gerade aus dem Gewächshaus und will mein Kreuz etwas ausruhen. Ich komme vom Frühjahrsputz, d. h. ich nehme im Moment jeden Topf aus den Schalen und putze die Schalen aus. Kaum zu glauben, was sich dort in den letzten Jahren angesiedelt hat. Ganz abgesehen von den Spinnen, die dabei gleich mit hinaus fliegen.

Leider geht alles nicht so flott vonstatten wie ich mir das gedacht hatte. Beim einen Topf ist gar kein Gießrand mehr frei, beim nächsten schauen so viele Wurzeln unten heraus, dass zwischendurch umgetopft werden muss. Einige Pflanzen zeigen schwarze oder braunholzige Stellen, die flogen vorsichtshalber hinaus. Hier fehlt ein Schild, dort sind es zu viele gleiche Pflanzen, dass die überzähligen zum Verkauf separiert werden.

Dass am Schluss die Pflanzen nicht mehr an ihren ehemaligen Platz passen, ist ein weiteres Problem. Jetzt wo alle Pflanzen noch trocken stehen, lässt die Arbeit gut von der Hand und ich freue mich an meinen Pflanzen wie sie sich entwickelt haben. Wenn ich damit fertig bin, will ich alles andere was unten den Brettern steht mal heraus räumen, wegschmeißen, sortieren, sauber reinräumen und dabei eine Liste schreiben für die Dinge die ich bei Fa. Schwarz oder einem anderen Zubehörhändler bestellen muss.

Bisher war mir der Frühjahrsputz mehr Freud als Leid. Und wenn ich etwas vergessen habe, würde ich mich freuen, wenn mich hier im Blog darauf aufmerksam macht. 

Kommentare 5

 
Kühlke, Thomas am Samstag, 03. März 2012 15:51

Moin Horst,
tja, bei mir dauert es noch ein wenig.
Seit ich die erste Pflanze "geerbt" habe(1977), erstaunlicherweise eine E.eyriesii(wie bei fast jedem Anfänger), hab ich Frühbeete.
Die Pflanzen stehen zwar schon ungeduldig, aber für die Frühbeetsaison ist es noch etwas zu früh.
Im GH ist sicher schon einiges los, Knospen, erste Blüten, etc..
Ich beschränke mich momentan nur auf die Kontrollen, alles andere kommt wohl so in zwei bis drei Wochen.

Moin Horst, tja, bei mir dauert es noch ein wenig. Seit ich die erste Pflanze "geerbt" habe(1977), erstaunlicherweise eine E.eyriesii(wie bei fast jedem Anfänger), hab ich Frühbeete. Die Pflanzen stehen zwar schon ungeduldig, aber für die Frühbeetsaison ist es noch etwas zu früh. Im GH ist sicher schon einiges los, Knospen, erste Blüten, etc.. Ich beschränke mich momentan nur auf die Kontrollen, alles andere kommt wohl so in zwei bis drei Wochen.
Abraham, Wolf-Rainer am Sonntag, 18. März 2012 14:41

Hallo Horst,
da kommt ja fast schon Neid auf, denn so etwas schaffe ich einfach zeitlich nicht. Du hast gefragt, was fehlt und ich möchte mal auf einen Aspekt der Pflanzenpflege für Berufstätige eingehen. Pflanzen werden nur bei gelegentlichem Umräumen abgestaubt und von Spinnweben befreit. Ich pflanze jedes Jahr im Februar/März um. Eigentlich immer eine Ecke im Gewächshaus, die "dran" ist und dringende Fälle (kein Platz, stockende Pflanzen, etc.). Wie aber bekomme ich heraus, was ich wann umgepflanzt habe? Wenn alle Pflanzen nummeriert und in einer Datei erfasst sind, ist das einfach. Was aber, wenn nicht? Man kann zur Pflanze nun ein Etikett stecken, das das vermerkt, mir aber zu viel Aufwand und es gefällt mir nicht. Ich habe nun vor einigen Jahren begonnen, die umgepflanzten Kakteen in einer Excel-Datei aufzulisten. Da steht dann auch drin, wo sie herkamen, ob sie in Einzeltöpfen oder Schalen (und dann mit wem zusammen) stehen. Wie machst Du das? Einfach alles umpflanzen, schaffe ich einfach zeitlich gar nicht und im Schnitt wird jede Pflanze alle 5-7 Jahre umgepflanzt. Reicht das als Info aus oder sollte man das besser dokumentieren? Was sind Deine bzw. Eure Erfahrungen?
Grüße aus dem regnerischen Norden
Wolf-Rainer

Hallo Horst, da kommt ja fast schon Neid auf, denn so etwas schaffe ich einfach zeitlich nicht. Du hast gefragt, was fehlt und ich möchte mal auf einen Aspekt der Pflanzenpflege für Berufstätige eingehen. Pflanzen werden nur bei gelegentlichem Umräumen abgestaubt und von Spinnweben befreit. Ich pflanze jedes Jahr im Februar/März um. Eigentlich immer eine Ecke im Gewächshaus, die "dran" ist und dringende Fälle (kein Platz, stockende Pflanzen, etc.). Wie aber bekomme ich heraus, was ich wann umgepflanzt habe? Wenn alle Pflanzen nummeriert und in einer Datei erfasst sind, ist das einfach. Was aber, wenn nicht? Man kann zur Pflanze nun ein Etikett stecken, das das vermerkt, mir aber zu viel Aufwand und es gefällt mir nicht. Ich habe nun vor einigen Jahren begonnen, die umgepflanzten Kakteen in einer Excel-Datei aufzulisten. Da steht dann auch drin, wo sie herkamen, ob sie in Einzeltöpfen oder Schalen (und dann mit wem zusammen) stehen. Wie machst Du das? Einfach alles umpflanzen, schaffe ich einfach zeitlich gar nicht und im Schnitt wird jede Pflanze alle 5-7 Jahre umgepflanzt. Reicht das als Info aus oder sollte man das besser dokumentieren? Was sind Deine bzw. Eure Erfahrungen? Grüße aus dem regnerischen Norden Wolf-Rainer
Henßen, Horst am Montag, 19. März 2012 07:49

Immerhin wurde mein letztes Post schon 52-mal gelesen, wenn sich auch noch niemand gemeldet hat, mir zu helfen:). Jetzt ist auch zu spät, denn ich bin durch, einige Pflanzen wurden umgetopft, einige entsorgt, zum Glück kaum Schmierläuse gefunden. Bei einem alten Notocactus sesseliflorus bekomme ich sie nicht weg. Ich sprühe sie ein, für ein paar Tage ist sie sauber, aber dann krabbelt es schon wieder auf ihr herum.
Ich fand in den Schalen gut 20 Liter Kakteenerde, die sich durchs Gießen aus den Töpfen heraus gewaschen hatte, darin keimten zu meiner Überraschung die ersten Kakteen.
Was ich aber fragen möchte ist, soll man in die Töpfe ein dünnes Papierflies hinein tun, dass keine Erde ausgewaschen wird? Wachsen dann keine Wurzeln mehr durch die Löcher der Töpfe?
Über Ihre Erfahrungsberichte würde ich mich freuen.
Horst

Immerhin wurde mein letztes Post schon 52-mal gelesen, wenn sich auch noch niemand gemeldet hat, mir zu helfen:). Jetzt ist auch zu spät, denn ich bin durch, einige Pflanzen wurden umgetopft, einige entsorgt, zum Glück kaum Schmierläuse gefunden. Bei einem alten Notocactus sesseliflorus bekomme ich sie nicht weg. Ich sprühe sie ein, für ein paar Tage ist sie sauber, aber dann krabbelt es schon wieder auf ihr herum. Ich fand in den Schalen gut 20 Liter Kakteenerde, die sich durchs Gießen aus den Töpfen heraus gewaschen hatte, darin keimten zu meiner Überraschung die ersten Kakteen. Was ich aber fragen möchte ist, soll man in die Töpfe ein dünnes Papierflies hinein tun, dass keine Erde ausgewaschen wird? Wachsen dann keine Wurzeln mehr durch die Löcher der Töpfe? Über Ihre Erfahrungsberichte würde ich mich freuen. Horst
Abraham, Wolf-Rainer am Samstag, 24. März 2012 08:50

nach meiner Erfahrung ist das Papiervlies nur gut, dass beim Einfüllen die Erde nicht durch die Abzugslöcher entschwindet. Das Papier verrottet dann recht schnell und die Wurzeln haben dann wieder frei Bahn. Nimm ein Plastikvlies, gibt's für die Abdeckung von Aussaaten im Freibeet. Hält deutlich länger. Ob ich ein solches Vlies aber generell gut finde, weiß ich noch nicht recht, denn die Vorteile erscheinen zumindest bei meiner Sammlung marginal. Kostet mehr Zeit beim Umpflanzen und durchwachsene Abzugslöcher als Problem habe ich mehrere Jahre nach dem Umpflanzen. Meine Lösung ist hier die Pflanzschale, nicht zu groß, um noch an die Kakteen heranzukommen, nicht zu klein, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Bei mittelgroßen Pflanzen ist 20 x 20 oder 20 x 30 cm gut. Bei Sämlingen nehm ich auch mal größere Margarine-Töpfe oder Schalen von Speiseeis (Kakteen wachsen nur dann darin, wenn man das Eis selbst gegessen hatte ...). Ich denke aber, Vlies oder nicht-Vlies ist auch von den Bedingungen der Sammlung abhängig.
Wolf-Rainer

nach meiner Erfahrung ist das Papiervlies nur gut, dass beim Einfüllen die Erde nicht durch die Abzugslöcher entschwindet. Das Papier verrottet dann recht schnell und die Wurzeln haben dann wieder frei Bahn. Nimm ein Plastikvlies, gibt's für die Abdeckung von Aussaaten im Freibeet. Hält deutlich länger. Ob ich ein solches Vlies aber generell gut finde, weiß ich noch nicht recht, denn die Vorteile erscheinen zumindest bei meiner Sammlung marginal. Kostet mehr Zeit beim Umpflanzen und durchwachsene Abzugslöcher als Problem habe ich mehrere Jahre nach dem Umpflanzen. Meine Lösung ist hier die Pflanzschale, nicht zu groß, um noch an die Kakteen heranzukommen, nicht zu klein, damit sich die Wurzeln gut ausbreiten können. Bei mittelgroßen Pflanzen ist 20 x 20 oder 20 x 30 cm gut. Bei Sämlingen nehm ich auch mal größere Margarine-Töpfe oder Schalen von Speiseeis (Kakteen wachsen nur dann darin, wenn man das Eis selbst gegessen hatte ...). Ich denke aber, Vlies oder nicht-Vlies ist auch von den Bedingungen der Sammlung abhängig. Wolf-Rainer
Prauser, Wolfgang am Samstag, 24. März 2012 18:39

Hallo Horst,
die Beobachtung von Wolf-Rainer Abraham kann ich bestätigen: Seit einigen Jahren stehen meine Notos jeweils meist zu viert in 9cm tiefen 20x20cm großen Pflanzschalen, die aussehen wie normale schwarze Vierecktöpfe in ungewöhnlichen Proportionen - natürlich auch mit den typischen 4 Ablauflöchern an den Ecken. In diesen Schalen habe ich noch nie Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen sehen wie bei den heranwachsenden Sämlingen in den 6er Töpfen!
Meinen eigenen "Frühjahrsputz" habe ich dieses Jahr mit dem Umtopfen von ca. 400 Pflanzen (wegen des Substratproblems -> http://www.notocactus.eu/notoblog/entry/substrat-fur-notokakteen.html) hinter mich gebracht... Nun fehlen noch weitere ca. 100 Pflanzen, die ich mir im Sommer nach der Blühphase vornehmen werde. Auch die geschädigten Pflanzen zeigen übrigen einen guten Neutrieb, so dass ich hoffnungsfroh bin, dass sich die Beeinträchtigungen in den nächsten Monaten weitgehend verwachsen. Nur bei den Blüten & Samen rechne ich dieses Jahr noch mit einem Rückgang - aber beim Umtopfen habe ich dieses Mal erfreulicherweise keinerlei Hinweise auf Wurzelläuse gefunden!
Wolfgang

Hallo Horst, die Beobachtung von Wolf-Rainer Abraham kann ich bestätigen: Seit einigen Jahren stehen meine Notos jeweils meist zu viert in 9cm tiefen 20x20cm großen Pflanzschalen, die aussehen wie normale schwarze Vierecktöpfe in ungewöhnlichen Proportionen - natürlich auch mit den typischen 4 Ablauflöchern an den Ecken. In diesen Schalen habe ich noch nie Wurzeln aus den Abzugslöchern wachsen sehen wie bei den heranwachsenden Sämlingen in den 6er Töpfen! Meinen eigenen "Frühjahrsputz" habe ich dieses Jahr mit dem Umtopfen von ca. 400 Pflanzen (wegen des Substratproblems -> http://www.notocactus.eu/notoblog/entry/substrat-fur-notokakteen.html) hinter mich gebracht... Nun fehlen noch weitere ca. 100 Pflanzen, die ich mir im Sommer nach der Blühphase vornehmen werde. Auch die geschädigten Pflanzen zeigen übrigen einen guten Neutrieb, so dass ich hoffnungsfroh bin, dass sich die Beeinträchtigungen in den nächsten Monaten weitgehend verwachsen. Nur bei den Blüten & Samen rechne ich dieses Jahr noch mit einem Rückgang - aber beim Umtopfen habe ich dieses Mal erfreulicherweise keinerlei Hinweise auf Wurzelläuse gefunden! Wolfgang
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