viele Blüten


Dank der sonnigen und sehr warmen letzten Wochen haben sich bei den Notocacteen viele Knospen und Blüten entwickeln können. Besonders bei der Gruppe um Notocactus ottonis hatten die sonnigen Tage viele Blüten hervor gelockt. Ich finde, nach dem nassen und kalten Frühjahr eine schöne Entschädigung

 

 

 

 

Weiterlesen
773 Aufrufe

Winterblüten



                             

 Zur Weihnachtszeit machte ich einen Kontrollgang zum und ins Gewächshaus. Da hat es mich ziemlich überrascht 2 Notokakteen mit Blüten vor zu finden. Es waren stecken gebliebene Knospen, die sich bei Sonnenschein und damit höheren Temperaturen nun entfalteten. Sicher sind das beide Notokaktus horstii, aber welche Varietät oder Form? Kann man das allein an den Blüten erkennen?

Ich habe den Sonnenschein genutzt und gelüftet. Ab Mitte Januar war es so warm im Gewächshaus, dass ich die Pflanzen am späten Vormittag besprüht habe, damit sie nicht zu arg austrocknen. Bis 15 Uhr waren die Pflanzen wieder trocken und ich schloß das Gewächshaus Fenster.

 

                            

2523 Aufrufe

Wollläuse

Jeder der sich mit Kakteen beschäftigt, kennt die ungeliebten Plagegeister - Wollläuse.

Im September / Oktober beginne ich meine Kakteen die im Freien oder im Frühbeet stehen wieder an ihren Winterplatz in das Gewächshaus zu räumen. Natürlich wird jede Pflanze auf Befall kontrolliert und ich finde immer wieder an einzelnen Pflanzen einen Befall von diesen Schädlingen.

Ich sprühe meine Pflanzen mehrmals im Jahr ein und wieder erwarten sind sie wieder da und immer an solchen Stellen, wo sie nicht sofort gesehen werden oder das Spritzmittel nicht hin kommt.

Ich hatte im Sommer (Anfang August) drei Pflanzen, sie standen dicht aneinander und wahren von Wollläusen befallen. Die Pflanzen wurden mit einem Wasserstrahl gereinigt und nachdem sie abgetrocknet wahren mit Calypso ® behandelt. Nach ca. zwei bis drei Wochen wahren die selben Pflanzen wieder befallen. Also begann ich mir Gedanken zu machen wo her sie kamen. Ich habe alle Pflanzen im Umkreis vom Tisch geräumt und gründlich untersucht. Die Wollläuse oder Eier sitzen an der Unterkante der Töpfe bzw. in den Ecken von den Füßen damit das Wasser aus den Töpfen laufen kann – aber es sind keine Wurzelläuse! Ein Platz der vom Spritzmittel, auch bei größter Sorgfalt, nie erreicht wird.

Erst als ich diesen Befall beseitigt hatte und die Pflanzen und Tische noch einmal intensiv gereinigt habe, hatte ich keine Läuse mehr an den Pflanzen.

Weiterlesen
4994 Aufrufe

Keine Samen

b2ap3_thumbnail_P1350358.JPG
b2ap3_thumbnail_P1350360_20150529-211707_1.JPG
b2ap3_thumbnail_P1350362_20150529-211719_1.JPG

Hallo,

 

ich habe dieses Jahr einige Kakteen bestäubt und warte gespannt auf die Samen. Einige schöne Kapseln haben sich schon gebildet. Bei den N. crassigibbus sind die vertrockneten Blüten abgefallen und ich habe sie mir näher angeschaut. Ich bin kein Biologe, aber in dem was für mich aussieht wie etwas das zur Samenkapsel hätte werden können gibt es rotbraune Kügelchen. Für Samen sind die eigentlich zu klein und auch die Farbe stimmt nicht. War diese Blüte nun gar nicht befruchtet, oder haben sich die Samen nicht fertig entwickelt?

 

Viele Grüße

Weiterlesen
3625 Aufrufe

Zeitpunkt für Aussaaten

Normalerweise säe ich Notokakteen etwa in der ersten Hälfte Februar aus und bin mit dem Ergebnis bislang recht zufrieden.Aber gerade heute (22.05.) habe ich noch neue Samenportionen erhalten. Meine Frage: Hat jemand Erfahrungen mit einer so späten Aussaat? Gibt es besondere Hinweise, worauf ich dabei achten sollte? Oder sollte ich die Samentütchen besser bis zum nächsten Frühjahr zurücklegen?Über Erfahrungen und gutgemeinte Ratschläge würde ich mich freuen!

Markiert in:
4944 Aufrufe

Januarblüten

b2ap3_thumbnail_horstii-Jan14kl.jpg

Crailsheim, 28.01.2014

Gestern schien endlich mal wieder die Sonne und ich machte einen Kontrollbesuch im Gewächshaus. Meine Freude war groß, als ich gleich am Eingang auf eine Blüte von Notocactus horstii stieß. Sie wird wohl im Herbst nicht mehr zum Aufblühen gekommen sein und holte das jetzt nach. Während bei den Thelokakteen schon vereinzelt Knospen zu sehen waren, fand ich die Notokakteen sonst noch in der Winterruhe.

4488 Aufrufe

Ungewollte Sprossbildung an Notocacteen

Ungewollte Sprossbildung an Notocacteen
b2ap3_thumbnail_Notocactus-katharinae.jpg

Es kann und wird wohl auch immer wieder mal vorkommen, dass Blüten in ihrer Entwicklung steckenbleiben. Sei es durch ungünstige Lichtverhältnisse, zu kühler Witterung und zu trockenem Standort.  Diese Knospen entwickeln sich nicht weiter und fallen später meistens ab. Was ich aber im Frühjahr/Sommer 2013 beobachten konnte, hat mich etwas überrascht. Ende Februar Anfang März begannen viele Notocacteen mit der Bildung von Knospen. Durch den langen Winter, ich wohne in Ostthüringen und wir hatten ihn diesem Jahr bis Mitte April Dauerfrost machte meinen Notokakteen und natürlich auch den anderen Kakteen und Sukkulenten zu schaffen. Es fehlte die wärmende Frühlingssonne um das Wachstum der Pflanzen voran zu bringen. Erst danach wurde es etwas wärmer, aber auch das Frühjahr war ungewöhnlich nass und kalt. Wir hatten hier im Juni noch Tage, an denen teilweise nur 4° C Höchsttemperaturen erreicht wurden und dann kam noch die anhaltende Nässe und der Dauerregen dazu. Ein großer Teil meiner Pflanzen stand da schon wie immer, mit Nässeschutz im Freien. Das sind Bedingungen, wo die Entwicklung von Knospen und Blüten bei Notocacteen ins Stocken kommt. Die Zeit der Blüte verzögerte sich bis in den Juli hinein. Bei einigen Pflanzen vielen die Knospen nicht ab, sondern veränderten sich zu Seitentrieben. Knospen die sich später entwickelten wuchsen wie gewohnt normal weiter und blühten auch auf. An den Fotos kann man sehen, dass diese „Knollen“ an einem Notocactus uebelmannianus oder Notocactus katharinae nicht besonders schön aussehen. Wahrscheinlich haben ungünstige klimatische Veränderungen doch großen Einfluss auf die Entwicklung von Blüten.                                                                               Mich würde schon Interessieren, ob andere INTERNOTO - Mitglieder solche oder ähnliche Beobachtungen an ihren Pflanzen gemacht haben oder wissen, warum sich einige Pflanzen so ungewöhnlich verhalten, Knospen sich nicht weiter entwickeln und dann zu „Seitentrieben“ werden. Ich habe so etwas vor Jahren schon an anderen Kakteengattungen gesehen, aber dem keine große Beachtung geschenkt, es kam zu selten vor.                                                                   

                       

                                                            

                                                                                                            

Vor einigen Jahren bildete sich so ein „Seitentrieb“ schon einmal en einem Notocactus uebelmannianus, aber er ist in den letzten zwei Jahren nicht mehr weitergewachsen.

Weiterlesen
Markiert in:
6049 Aufrufe

Frühbeet für Noto-Kultur?

b2ap3_thumbnail_fruehbeete.jpg

Da mein 6qm kleines Gewächshaus trotz Abgabe diverser Pflanzen immer noch/schon wieder an der Grenze seiner Kapazitäten ist und ein größeres Gewächshaus vor allem aus baulichen Gründen keine Perspektive ist, denke ich derzeit über eine Erweiterung durch Frühbeete nach. Meine Frage an diejenigen, die ihre Sammlung in Frühbeeten kultivieren:

In welchen Monaten (von wann bis wann) stehen Eure Notos im Frühbeet - geht das schon ab Februar und/oder bis November/Dezember?Was macht Ihr mit den Pflanzen in den übrigen Monaten?In meiner Sammlung stehen ausschließlich Pflanzen aus dem Bereich der Concinni und Tabulares. Diese blühen bereits recht frühzeitig im Jahr und brauchen entsprechend früh entsprechende Kulturbedingungen. Hat jemand Erfahrungen mit Frühbeetkultur auch für diese Pflanzen?Welche Tipps sollte ich bei der Frühbeetkultur unbedingt beachten?
Markiert in:
5540 Aufrufe

Dünger-Tipp gesucht

Heute habe ich im Gewächshaus meinen letzten Dünger verbraucht. Vor einer Neubeschaffung möchte Eure Erfahrungen zu Rate ziehen:

Welchen Dünger benutzt Ihr für Eure Notokakteen (wo gibt es den?)?Wie oft düngt Ihr?In welcher Konzentration verwendet Ihr den Dünger?Würdet Ihr Euren Dünger weiter empfehlen oder wollt Ihr wechseln?

Meine Sammlung steht in weitgehend mineralischem Substrat (mit 15-20% Humus-Beimischung). Für Eure Hinweise bedanke ich mich im voraus!Viele Grüße!Wolfgang Prauser

Markiert in:
5683 Aufrufe

Samenernter schnell selbst gebastelt


Ich musste heute feststellen, dass sich mein Bild zum Kommentar zum selben Thema nicht öffnet, darum hier noch mal meine Anregung mit Bild für alle.

Wolfgang Gemmrich äußerte den Vorschlag, lose rieselnde Samen mit einem Strohhalm aufzusaugen. Da die Sorge den einen oder anderen dabei zu verschlucken nicht ausgeschlossen ist, erinnerte ich mich an ein Gerät, dass man mir vor Jahren bei Kakteenfreunden in Leipzig angeboten hatte. Damals meinte ich es nicht zu gebrauchen. Jetzt muss ich mich mit primitiverem zufrieden geben: Eine Fotodose und ein geteilter Strohhalm von 6,5 mm Durchmesser (kleiner wäre besser), 2 Bohrungen, Kunststoffkleber das war es schon. 

Den Kleber vor der Erstbenutzung gut auslüften lassen. Die Luft durch den oberen Halm ansaugen. Im Behälter lässt der Saugdruck nach und die Samen fallen unten ins Gefäß. Nach Öffnen des Deckels lassen sich die Körner gut in eine Tüte abfüllen. 

Neben den erwähnten Wigginsien lässt sich das Gerät gut bei den Eriokakteen verwenden, aber auch bei den Thelokakteen funktionierte es gut.

Markiert in:
5676 Aufrufe

Verkorkungen

N. concinnus WR 348 mit Verkorkung

Kinder nachen nicht nur Freude, sondern gelegentlich auch Sorgen - bei 500-600 Noto-"Kindern" liegen so Freud und Leid oft dicht beieinander (siehe positive Rückmeldungen zum Substrat).

Mein aktuelles Problem: An verschiedenen Pflanzen finde ich inzwischen die auf den nebenstehenden Fotos sichtbaren flächigen Verfärbungen / "Verkorkungen". Bei den betroffenen Pflanzen handelt es sich offensichtlich nur um solche aus dem näheren concinnus-Umfeld.

Meine erste These: es könnte sich um eine Spätfolge der Schäden durch mein früheres Substrat handeln (http://www.notocactus.eu/notoblog/entry/substrat-fur-notokakteen.html), die concinnus-Pflanzen reagieren besonders empfindlich darauf.

These 2: Es handelt sich um einen Befall (mit was??). Die Schädigungen treten deshalb besonders bei den concinnus-nahen Pflanzen auf, weil bei mir -wie bei den meisten Sammlern - nahe verwandte Pflanzen auch nahe beieinander stehen.

Frage: Kennt jemand das Phänomen? Welche Behandlung würdet Ihr empfehlen?

3445 Aufrufe

Temperatur im Gewächshaus




Gewächshaus-Doppeltür und der bereitstehende Holzrahmen mit Bespannung aus SchattiernetzWie eine Schraubzwinge: zwei Holzleisten werden mit Bolzenschrauben und Flügelmuttern zusammengedrückt und klemmen so den bespannten Holzrahmen im Aluminiumprofil fest Fertig: Statt der linken Tür ermöglicht jetzt der bespannte Holzrahmen eine bessere Belüftung des Gewächshauses!

In der Sommerzeit ist es in der Mittagssonne meist eine besondere Qual, sich länger als 1-2 Minuten im Gewächshaus aufzuhalten, weil die Temperaturen dort dann meist unerträglich sind. Während man selbst sich für einen Blick in die Sammlung eine kühlere Zeit aussuchen kann, müssen die Pflanzen zwangsweise im Glashaus bleiben - bei möglicherweise bis zu 60°C oder mehr sind Hitzeschäden nicht mehr auszuschließen! In meinem kleinen 6qm-Gewächshaus, das sich an die Südseite unserer Wohnung anschmiegt, reichen das eine 60x60cm große Seitenfenster und die beiden gleichgroßen Dachfenster mit den automatischen Fensterhebern nicht aus, um eine dauerhaft erträglichere Temperatur zu halten.Nachdem ich vor etlichen Jahren immer wieder auch Ausfälle aufgrund dieser unerträglichen Gewächshaustemperaturen verzeichnen musste, ist mir eine Idee gekommen, die ich hier als Tipp weitergeben will - gleichzeitig würde ich mich freuen, wenn auch andere Sammler schreiben, was sie zur Klimatisierung ihrer Sammlung im Sommer tun!Mein mehr als 25 Jahre altes Gewächshaus Bartscher Novaflor hat eine 2-flügelige Eingangstür - das hilft beim Hereintragen größerer und schwererer Überwinterungspflanzen, aber meist wird die zweite Tür nicht benötigt. Seit einigen Jahren hänge ich daher diese Tür nach den Eisheiligen aus und ersetze sie bis zum Spätherbst durch einen Holzrahmen, den ich mit grobem Schattiernetz bespannt habe. Die Leisten des Rahmens sind nahezu gleichstark wie die Aluprofile des Türrahmens, mit zwei Holzstückchen habe ich Schraubzwingen-ähnliche Halter angebaut, die durch Flügelmuttern festgezogen und damit am Rahmen festgeklemmt werden.Diese Konstruktion schafft es, die Temperatur im Gewächshaus um bestimmt 10°C zu senken - manchmal ist es trotzdem noch zu warm zur mittäglichen Pflanzenbeobachtung... :-(Gibt es weitere Tipps zu Temperatursenkung im Sommer?

Markiert in:
6858 Aufrufe

Erstellung von Namensschildern




Übersichtliche Informationen auf den PC-beschrifteten Etiketten

Oben der noch zu lange "Rohling" mit überstehenden Rändern der Klebeetiketten, unten nachbearbeitetes fertiges Namensschild

Nach 5-10 Jahren beobachtete Auflösung der Kanten der Klebeetiketten - aber die Schrift ist noch vollständig lesbar!

Der Aprilscherz in der letzten KuaS mit den digitalen Namensschildern u.a. für Kakteen, die über WLAN jeweils mit den aktuellen Namen der Pflanze versorgt werden und so zukünftig jeden Etikettenwechsel überflüssig machen sollen, hat mich animiert, hier im NotoBlog einen kleinen Erfahrungsaustausch über Namensschilder zu starten: Wie stellt Ihr Eure Schilder her? Seid Ihr zufrieden mit der Methode oder sucht Ihr dringend nach anderen Möglichkeiten?

Gleichzeitig möchte ich vorstellen, wie ich meine eigenen Namensschilder mit dem PC beschrifte - auch hierzu hat vielleicht jemand einen noch besseren Tipp!?

Weiterlesen
Markiert in:
6478 Aufrufe

Tropfwasser im Gewächshaus


Liebe Notofreunde,es ist jedes Jahr dasselbe...:Insbesondere im Winter, wenn die Kakteen ihr Wasser rationiert bekommen, bildet sich Tropfwasser an der Alu-Konstruktion, das immer an den gleichen Stellen auf die darunter stehenden Pflanzen tropft. Dummerweise schließen auch die selbstöffnenden Dachfenster nicht so dicht, sodass langanhaltende Regenperioden zu stetigem Tropfwasser auf die darunter stehenden Notos führen.Was zunächst aussieht wie "nur ein paar Tropfen", summiert sich mit den Tagen durchaus auf eine stattliche Wassermenge und vermeintlich trocken gehaltene Pflanzen stehen möglicherweise längere Zeit nahezu im Wasserbad! Nachdem ich diese Gefahr vor einigen Jahren in ihrem Umfang erkannt habe, spanne ich inzwischen in jedem Winter über dem besonders bedrohten Pflanztisch eine Plastikfolie, die ich so durchbeulen lasse, dass das Tropfwasser selbständig darauf abrinnt und hinter die Pflanzen tropft. Diese Konstruktion hat sich in den vergangenen Jahren durchaus als hilfreich erwiesen, die Verluste in diesem Sammlungsbereich gehen inzwischen gegen Null.Allerdings: Etwas sehr provisorisch sieht die mit Winkelschienen abgestützte Konstruktion schon aus und die dortigen Pflanzen kann ich mir im Winter auch nur mit Mühe ansehen :-(Daher meine Frage: Hat jemand von Euch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen - und kann mir vielleicht eine elegantere und praktischere Lösung verraten?

Markiert in:
6140 Aufrufe

Substrat für Notokakteen


Obwohl das Wetter heute bei uns nicht so verlockend war, habe ich knapp 30 Pflanzen umgetopft.Vor etwa 10 Jahren standen meine Pflanzen noch alle in humosem Substrat (Compo Cactea, später unter Beimischung feinkörniger Perlite) mit der Folge, dass ich regelmäßig Wurzelläuse zu Besuch hatte. Nach langen Überlegungen und Bedenken traute ich mich schließlich an ein mineralisches Substrat mit geringer Humus-Beimischung heran, das ich damals im Rahmen von zwei "Familienausflügen" bei Schaurig in Grebenhain (westlich Fulda) abholte - ein ziemlicher Ritt! Seit einigen Jahren findet man Schaurig im Internet nicht mehr, allerdings habe ich ihn noch 1-2 Mal auf Verkaufsausstellungen getroffen. Den Pflanzen schien dieses Substrat gut gefallen zu haben, da ich beim nächsten Umtopfen regelmäßig üppiges Wurzelwerk an den Kakteen fand, das ich nur mit Mühe im neuen Topf unterbringen konnte! Die Verluste gingen auf ein Minimum zurück und ich konnte eine reiche Blüte beobachten!Wegen der damals langen Anreise und der inzwischen schlechten Auffindbarkeit habe ich mich vor einigen Jahren nach einer neuen Substratquelle umgesehen und bin dabei auf Haage gestoßen, der 25l mineralische Kakteenerde in einer "Erdbox" per Post verschickt (derzeit 21,80 € incl. Versand). Der Briefträger tat mir zwar jedesmal leid, wenn er mal wieder einen kleinen Stapel 25l-Kartons bei mir abliefern musste - aber für mich war dies ein bequemes Unterfangen. Allerdings kamen mir relativ bald Zweifel wegen der etwas merkwürdigen Konsistenz: Ich habe den Eindruck, dass dieses Substrat relativ große Anteile eines sehr feinen Sandstaubes enthält, der die nasse Erde wie Schlamm wirken lässt - im sehr trockenen Zustand klumpt das Substrat (zumindestens nach 2-jähriger Nutzung und regelmäßiges Gießen = Einschlämmen des Substrates zwischen die Wurzeln) wie ein "Klotz" zusammen. Diesen Zustand kannte ich schon von meinen Erfahrungen mit Compo-Cactea, was schließlich (wegen entstehender Staunässe?) häufig zu Wurzelverlusten führte. Leider zeigen meine Pflanzen auch nach den vergangenen Jahren im Haage-Substrat massive Wurzelschädigungen, die vermutlich auf Staunässe zurückgehen - Wurzellaus-Spuren habe ich jedenfalls keine gesehen!Dies hat mich erneut auf die Suche getrieben und nun bin ich bei der Firma "Vulkatec" fündig geworden, die vor allem Substrate für Dachbegrünungen anbietet - aber eben auch Kakteenerde (http://www.vulkatec-onlineshop.de/Dachbegruenung/Kakteenerde/530000010.html). Einen ersten 25l-Sack (12,94 € incl. Versand, ebenfalls im Pappkarton verpackt) habe ich nun bestellt und nach der Beimengung von 5l Humusanteilen in der Sammlung verarbeitet. Das Substrat selbst besteht überwiegend aus Lava und Bims und enthält offensichtlich keine "Staub-Beimengungen". Die Korngröße ist zwar mit "0" bis 5mm angegeben, aber tatsächlich wäre 1-5mm wohl zutreffender. Nun habe ich heute das Substrat teilweise verarbeitet, aber ob es gut ist, wird man ja leider erst wieder in 1-2 Jahren sehen können. Allerdings erwarte ich wegen der größeren Korngröße kein Zuschlämmen der Lufträume zwischen den Körnchen mehr und bin zunächst optimistisch :-)Meine Frage: Hat jemand von Euch andere Erfahrungen mit der Haage-Erde gemacht oder eigene gute Tipps für ein gut zu beziehendes Noto-Substrat? Vielleicht habe ich ja auch nur mein Gießverhalten an die Schaurig-Erde angepasst - und dadurch in der Zeit des Haage-Substrats nur zu stark gegossen?

8341 Aufrufe

 Anmeldung