Freitag, 16 November 2018
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Temperatur im Gewächshaus


Gewächshaus-Doppeltür und der bereitstehende Holzrahmen mit Bespannung aus Schattiernetz

Wie eine Schraubzwinge: zwei Holzleisten werden mit Bolzenschrauben und Flügelmuttern zusammengedrückt und klemmen so den bespannten Holzrahmen im Aluminiumprofil fest
 
Fertig: Statt der linken Tür ermöglicht jetzt der bespannte Holzrahmen eine bessere Belüftung des Gewächshauses!

In der Sommerzeit ist es in der Mittagssonne meist eine besondere Qual, sich länger als 1-2 Minuten im Gewächshaus aufzuhalten, weil die Temperaturen dort dann meist unerträglich sind. Während man selbst sich für einen Blick in die Sammlung eine kühlere Zeit aussuchen kann, müssen die Pflanzen zwangsweise im Glashaus bleiben - bei möglicherweise bis zu 60°C oder mehr sind Hitzeschäden nicht mehr auszuschließen! In meinem kleinen 6qm-Gewächshaus, das sich an die Südseite unserer Wohnung anschmiegt, reichen das eine 60x60cm große Seitenfenster und die beiden gleichgroßen Dachfenster mit den automatischen Fensterhebern nicht aus, um eine dauerhaft erträglichere Temperatur zu halten.
Nachdem ich vor etlichen Jahren immer wieder auch Ausfälle aufgrund dieser unerträglichen Gewächshaustemperaturen verzeichnen musste, ist mir eine Idee gekommen, die ich hier als Tipp weitergeben will - gleichzeitig würde ich mich freuen, wenn auch andere Sammler schreiben, was sie zur Klimatisierung ihrer Sammlung im Sommer tun!
Mein mehr als 25 Jahre altes Gewächshaus Bartscher Novaflor hat eine 2-flügelige Eingangstür - das hilft beim Hereintragen größerer und schwererer Überwinterungspflanzen, aber meist wird die zweite Tür nicht benötigt. Seit einigen Jahren hänge ich daher diese Tür nach den Eisheiligen aus und ersetze sie bis zum Spätherbst durch einen Holzrahmen, den ich mit grobem Schattiernetz bespannt habe. Die Leisten des Rahmens sind nahezu gleichstark wie die Aluprofile des Türrahmens, mit zwei Holzstückchen habe ich Schraubzwingen-ähnliche Halter angebaut, die durch Flügelmuttern festgezogen und damit am Rahmen festgeklemmt werden.
Diese Konstruktion schafft es, die Temperatur im Gewächshaus um bestimmt 10°C zu senken - manchmal ist es trotzdem noch zu warm zur mittäglichen Pflanzenbeobachtung... :-(
Gibt es weitere Tipps zu Temperatursenkung im Sommer?

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Erstellung von Namensschildern


Übersichtliche Informationen auf den PC-beschrifteten Etiketten


Oben der noch zu lange "Rohling" mit überstehenden Rändern der Klebeetiketten, unten nachbearbeitetes fertiges Namensschild


Nach 5-10 Jahren beobachtete Auflösung der Kanten der Klebeetiketten - aber die Schrift ist noch vollständig lesbar!

Der Aprilscherz in der letzten KuaS mit den digitalen Namensschildern u.a. für Kakteen, die über WLAN jeweils mit den aktuellen Namen der Pflanze versorgt werden und so zukünftig jeden Etikettenwechsel überflüssig machen sollen, hat mich animiert, hier im NotoBlog einen kleinen Erfahrungsaustausch über Namensschilder zu starten: Wie stellt Ihr Eure Schilder her? Seid Ihr zufrieden mit der Methode oder sucht Ihr dringend nach anderen Möglichkeiten?

Gleichzeitig möchte ich vorstellen, wie ich meine eigenen Namensschilder mit dem PC beschrifte - auch hierzu hat vielleicht jemand einen noch besseren Tipp!?

"Meine" Methode wurde vor einigen Jahren in der KuaS von einem Kakteenliebhaber erklärt und nach einigen Mailwechseln habe ich sie für mich übernommen: Der eindeutig größte Vorteil dieser Methode ist, dass die Schilder durch die korrekte Schrift des PCs deutlich besser lesbar sind und dadurch einige Informationen mehr aufnehmen können als handschriftlich erstellte (jedenfalls bei mir ;-)

Meine Etiketten enthalten neben den Namen der Pflanzen auch noch die Feldnummer, den Standort (soweit bekannt) und die Quelle, aus der ich die Pflanzen bezogen habe. Insbesondere die Standortangabe finde ich sehr hilfreich, da so bei der Beobachtung im Gewächshaus auch regionale Bezüge berücksichtigt werden können, ohne ständig entsprechende Fachliteratur herbeizuschaffen.

Die Namensschilder bestehen praktisch aus normalen Stecketiketten, auf die bedruckte wetterfeste Etiketten (öl-, schmutz-, wasser- und temperaturbeständig (-20°C bis +80°C), spritzwasser- und reißfest) geklebt werden.

Konkret:

Für fast 1.000 Etiketten muss man so leider erst einmal 50-60 € vorlegen (Zweckform-Etiketten + Stecketiketten), heruntergerechnet entspricht dies einem Preis von 5-6 Cent pro fertiges Namensschild (plus Druckkosten)

Die Klebe-Etiketten können fast mit allen Textverarbeitungsprogrammen über die Seriendruckfunktion erstellt werden, ansonsten bietet Avery-Zweckform auch kostenlose Beschriftungs-Software zum Download an (http://www.avery-zweckform.com/avery/de_de/Vorlagen-und-Software). Der Druck erfolgt über einen schwarz-weiß-Laserdrucker (Farblaserdrucker sollen wegen der vielen Umlenkrollen zu Beschädigungen führen), möglich ist aber natürlich auch ein Ausdruck per Tintenstrahldrucker auf Normalpapier und ein anschließendes Fotokopieren des Ausdruckes auf die Klebeetiketten (z.B. im Copyshop).

Nachdem die fertig bedruckten Bögen mit den Klebe-Etiketten vor einem liegen, beginnt die stumpfsinnige Bastelarbeit: Nach dem fummeligen Bekleben der Stecketiketten mit den bedruckten Klebeetiketten müssen die fertigen Namensschilder noch auf Maß geschnitten werden:

  • Die Klebe-Etiketten sind geringsfügig höher als die Steck-Etiketten breit. Dadurch hat man beim Aufkleben eine gewisse Toleranz, aber jetzt muss der verbleibende Überstand mit einer möglichst scharfen Schere abgeschnitten werden (Cuttermesser soll auch gehen!)
  • Die Steck-Etiketten schneide ich zum Schluss auf die gewünschte Länge von ca. 85mm (längere Etiketten stehen zu weit über 6er-Töpfe heraus, was besonders bei den silbernen Etiketten unschön aussieht). Das Einkürzen sollte an der angespitzen Seite erfolgen, dann muss man nicht so genau arbeiten - dieses Ende kommt sowieso ins Substrat!

Die so erstellten Namensschilder sind bei mir auch nach fast 10 Jahren noch gut lesbar (kein verblassen, kein Auswaschen durch das Gießen!), allerdings zeigen ältere Klebe-Etiketten an den Rändern einen etwas unschönen "Knabberrand", so dass auch bei diesen Etiketten nach etlichen Jahren eine Erneuerung notwendig werden könnte!

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Tropfwasser im Gewächshaus

Liebe Notofreunde,
es ist jedes Jahr dasselbe...:
Insbesondere im Winter, wenn die Kakteen ihr Wasser rationiert bekommen, bildet sich Tropfwasser an der Alu-Konstruktion, das immer an den gleichen Stellen auf die darunter stehenden Pflanzen tropft. Dummerweise schließen auch die selbstöffnenden Dachfenster nicht so dicht, sodass langanhaltende Regenperioden zu stetigem Tropfwasser auf die darunter stehenden Notos führen.
Was zunächst aussieht wie "nur ein paar Tropfen", summiert sich mit den Tagen durchaus auf eine stattliche Wassermenge und vermeintlich trocken gehaltene Pflanzen stehen möglicherweise längere Zeit nahezu im Wasserbad! Nachdem ich diese Gefahr vor einigen Jahren in ihrem Umfang erkannt habe, spanne ich inzwischen in jedem Winter über dem besonders bedrohten Pflanztisch eine Plastikfolie, die ich so durchbeulen lasse, dass das Tropfwasser selbständig darauf abrinnt und hinter die Pflanzen tropft. Diese Konstruktion hat sich in den vergangenen Jahren durchaus als hilfreich erwiesen, die Verluste in diesem Sammlungsbereich gehen inzwischen gegen Null.
Allerdings: Etwas sehr provisorisch sieht die mit Winkelschienen abgestützte Konstruktion schon aus und die dortigen Pflanzen kann ich mir im Winter auch nur mit Mühe ansehen :-(
Daher meine Frage: Hat jemand von Euch mit ähnlichen Problemen zu kämpfen - und kann mir vielleicht eine elegantere und praktischere Lösung verraten?

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Samen gesucht!

Moin Leuts,

werde im März/April wieder Notos aussäen und suche noch ein paar Arten, die ich bis dato nicht bekommen konnte.
Vielleicht sind bei einem von Euch ja noch ein paar "liegen geblieben".
N.bregmannianus, N.brevihamatus, N.catarinensis und N.spinibarbis.
Danke.

ciao, Tom.
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INTERNOTO Heft 1 Februar 2012

In diesen Tagen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift INTERNOTO erschienen, darin berichten B. Knutti und Ch. Hefti vor allem  von den Kakteen auf dem Cerro Montevideo bei der Hauptstadt Uruguays. Sie beschreiben die unterschiedlichen Pflanzen von Notocactus concinnus und N. turbinatus und belegen ihre Funde mit Standortaufnahmen. Ergänzt wird der Artikel mit dem Bericht von 2 weiteren Standorten.

J. Vich erzählt von einem neuen Standort von Notocactus linkii var. paranaensis n.n. am Rio Cavernosa in Rio Grande do Sul.

Nachdem im letzten Heft N. Gerloff sich mit der Abgrenzung von N. mammulosus und N. submammulosus auseinandergesetzt hat geht ihm in diesem Heft um die Abgrenzung zwischen N. Submammulosus und N. turecekianus.

In Kurz beiträgen wird über N. ottonis fa. rubrispinus und die letzte Bayernbörse in Berg informiert.

Horst-H. Henßen

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Sprossbildung bei N. tabularis

Liebe Notofreunde,
das schöne Wetter am heutigen Nachmittag habe ich genutzt, um einige weitere Pflanzen in neues Substrat umzutopfen und habe bei einer meiner vier bestimmt 20 Jahre alten Pflanzen von N. tabularis WRA 314 festgestellt, dass etwa auf halber Höhe an 3 Stellen Sprosse durch die Areolen herauszubrechen scheinen!
Grundsätzlich neigen die Concinni und Tabulares nicht zum Sprossen – außer aufgrund einer Scheitelverletzung! Gelegentlich habe ich auch schon beobachtet, dass sich vor der Blüte  abgestorbene Knospen später manchmal in Sprosse umwandeln.
Den N. tabularis WRA 314 werde ich natürlich weiter beobachten - mal sehen, ob ich den beiden bekannten Sprossgründen demnächst einen weitere hinzufügen kann!?

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Substrat für Notokakteen

Obwohl das Wetter heute bei uns nicht so verlockend war, habe ich knapp 30 Pflanzen umgetopft.
Vor etwa 10 Jahren standen meine Pflanzen noch alle in humosem Substrat (Compo Cactea, später unter Beimischung feinkörniger Perlite) mit der Folge, dass ich regelmäßig Wurzelläuse zu Besuch hatte. Nach langen Überlegungen und Bedenken traute ich mich schließlich an ein mineralisches Substrat mit geringer Humus-Beimischung heran, das ich damals im Rahmen von zwei "Familienausflügen" bei Schaurig in Grebenhain (westlich Fulda) abholte - ein ziemlicher Ritt! Seit einigen Jahren findet man Schaurig im Internet nicht mehr, allerdings habe ich ihn noch 1-2 Mal auf Verkaufsausstellungen getroffen. Den Pflanzen schien dieses Substrat gut gefallen zu haben, da ich beim nächsten Umtopfen regelmäßig üppiges Wurzelwerk an den Kakteen fand, das ich nur mit Mühe im neuen Topf unterbringen konnte! Die Verluste gingen auf ein Minimum zurück und ich konnte eine reiche Blüte beobachten!
Wegen der damals langen Anreise und der inzwischen schlechten Auffindbarkeit habe ich mich vor einigen Jahren nach einer neuen Substratquelle umgesehen und bin dabei auf Haage gestoßen, der 25l mineralische Kakteenerde in einer "Erdbox" per Post verschickt (derzeit 21,80 € incl. Versand). Der Briefträger tat mir zwar jedesmal leid, wenn er mal wieder einen kleinen Stapel 25l-Kartons bei mir abliefern musste - aber für mich war dies ein bequemes Unterfangen. Allerdings kamen mir relativ bald Zweifel wegen der etwas merkwürdigen Konsistenz: Ich habe den Eindruck, dass dieses Substrat relativ große Anteile eines sehr feinen Sandstaubes enthält, der die nasse Erde wie Schlamm wirken lässt - im sehr trockenen Zustand klumpt das Substrat (zumindestens nach 2-jähriger Nutzung und regelmäßiges Gießen = Einschlämmen des Substrates zwischen die Wurzeln) wie ein "Klotz" zusammen. Diesen Zustand kannte ich schon von meinen Erfahrungen mit Compo-Cactea, was schließlich (wegen entstehender Staunässe?) häufig zu Wurzelverlusten führte. Leider zeigen meine Pflanzen auch nach den vergangenen Jahren im Haage-Substrat massive Wurzelschädigungen, die vermutlich auf Staunässe zurückgehen - Wurzellaus-Spuren habe ich jedenfalls keine gesehen!
Dies hat mich erneut auf die Suche getrieben und nun bin ich bei der Firma "Vulkatec" fündig geworden, die vor allem Substrate für Dachbegrünungen anbietet - aber eben auch Kakteenerde (http://www.vulkatec-onlineshop.de/Dachbegruenung/Kakteenerde/530000010.html). Einen ersten 25l-Sack (12,94 € incl. Versand, ebenfalls im Pappkarton verpackt) habe ich nun bestellt und nach der Beimengung von 5l Humusanteilen in der Sammlung verarbeitet. Das Substrat selbst besteht überwiegend aus Lava und Bims und enthält offensichtlich keine "Staub-Beimengungen". Die Korngröße ist zwar mit "0" bis 5mm angegeben, aber tatsächlich wäre 1-5mm wohl zutreffender. Nun habe ich heute das Substrat teilweise verarbeitet, aber ob es gut ist, wird man ja leider erst wieder in 1-2 Jahren sehen können. Allerdings erwarte ich wegen der größeren Korngröße kein Zuschlämmen der Lufträume zwischen den Körnchen mehr und bin zunächst optimistisch :-)
Meine Frage: Hat jemand von Euch andere Erfahrungen mit der Haage-Erde gemacht oder eigene gute Tipps für ein gut zu beziehendes Noto-Substrat? Vielleicht habe ich ja auch nur mein Gießverhalten an die Schaurig-Erde angepasst - und dadurch in der Zeit des Haage-Substrats nur zu stark gegossen?

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Namen für einen unbekannten Notocactus gesucht.

Hallo zusammen,


in einem anderen Forum sucht eine Userin den Namen für einen unbekannte Notocactus.
Da es um die Zuordnung große Meinungsverschiedenheiten gibt, habe ich vorgeschlagen, ihn hier im Blog vorzustellen.
Eventuell kann ihn ja einer der hier mitarbeitenden NotoKennern einer Art zuordnen.
Für Ihre Bemühungen möchte ich mich - auch im Namen der Besitzerin - bereits im Voraus herzlich bedanken.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Gelande

Beste Grüße,
Thomas Gerstner

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Aussaat-Empfehlungen Setacei 2011

Im November 2011 wird die nächste INTERNOTO-Zeitschrift verschickt - und mit der Zeitschrift die diesjährige Samen-Gemeinschaftsliste! Die Liste mit gespendeten Samenangeboten umfasst dieses Jahr mehr als 500 Positionen, die zugunsten der Vereinskasse zum niedrigen Preis abgegeben werden.
Jedes Jahr ist es erneut eine Qual, einerseits die vielfältigen Angebote in der Liste - und andererseits den begrenzten Platz für die Kakteensammlung vor Augen zu haben. Worauf sollte man sich beschränken? Was sollte man unbedingt bestellen und aussäen?
Ich selbst habe eine Reihe von Setacei-Samen beigesteuert und möchte hier mit einer Empfehlungs-Liste von 5 Arten/Varietäten aus dieser Pflanzengruppe die Entscheidung erleichtern - meine Tipps für die Samenbestellung 2011:


N. concinnus Cerro del Cruz
Samen zu diesen Pflanzen aus dem Umfeld von N. concinnus var. quervosensis stammen direkt von Dirk van Vliet und wurden vor vielen Jahren über Sjef Theunissen angeboten. Die später kurzsäulig werdenden Pflanzen sind relativ dicht bedornt, die Farbe der Bedornung variiert je nach Wachstumszustand von gelblich bis dunkelgrau. Bemerkenswert an diesen Pflanzen sind die riesigen, bis zu 10cm großen gelben Blüten!

 

 

 

 

 


N. concinnus KH 800
Diese schönen dunklen Pflanzen sind bislang noch wenig bekannt. Ihr auffälliger Habitus erinnert ein bisschen an Pflanzen um N. uebelmannianus, aber auch an N. concinnus spec. Casupa. Bruno Knutti und Christian Hefti geben Illescas im Department Lavalleja (Uruguay) als Standort an.

 

 

  

 

 


N. seticeps (agnetae var.)
Notocactus seticeps war zunächst der provisorische Name von N. agnetae und seinen Varietäten vor deren Erstbeschreibung, damals noch unter der Feldnummer DV 109 mit verschiedenen Folgeziffern. Vor vielen Jahren hat die Kakteengärtnerei Köhres (die die alte Sammlung von D.v. Vliet übernommen hatte) Samen von seticeps angeboten mit dem Hinweis, dass es sich dabei um Samen von Originalpflanzen handele. Es ist ungeklärt, ob die aus diesen Samen hervorgehenden Pflanzen identisch sind mit einer der beschriebenen N. agnetae-Varietäten, aber die je nach Kulturzustand oftmals kräftig zitronengelb bedornten Pflanzen sind auf jeden Fall ein Blickfänger!

 

 


N. tabularis v. major
Diese Pflanzen haben kleinere Blüten als N. tabularis (Typ), fallen aber durch die dichtere Bewollung und Bedornung im Scheitel auf, wodurch manchmal der Eindruck eines Cephaliums entsteht - sehr schöne Pflanzen, die ich seit Jahren in keiner Samenliste mehr gesehen habe! Die Varietät bekam ich als Samen unter der umstrittenen Feldnummer "Schl. 206" (langjährige Sammler werden sich sicher an die Auseinandersetzung Prestlé/Schlosser erinnern) von Sjef Theunissen, der wiederum Jozka Neduchal als Quelle benannte.

 

 

 


N. tabularis "pink flower"
Notokakteensammlungen wirken manchmal auf Außenstehende durch die überwiegend gelbe Blütenfarbe etwas langweilig - und ich kann bestätigen, dass auch Sammlungsbesitzer gelegentliche auffällige Farbkleckse in der Sammlung ganz reizvoll finden. Der "Eye-Catcher" schlechthin in meiner eigenen Sammlung sind die herrlichen Blüter der Pflanzen, die ich unter "N. tabularis fleur apricot" von Aymeric de Barmon erhalten habe. In seinem Artikel über die Pflanzen in INTERNOTO 2/1998 schreibt er, dass er seine Pflanzen (manchmal auch als "N. tabularis lachsfarbene Blüte" bezeichnet) aus Samen bei Abbey Brook Nursery in England unter der Katalognummer AB 1038 und dem Namen "N. tabularis pink flower" bezogen hat. Ich halte sie für Hybriden - aber wunderschöne!

 

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Scopa gesucht!

Moin Zusammen,

ich habe vor kurzen Bilder meiner Sammlung sortiert. Dabei ist mir eine N. scopa-Varietät vor die Linse gefallen, die schon seit 2004 nicht mehr vorhanden ist, ich denke sie hat einen damaligen Stromausfall im Winter nicht überstanden. Auf Grund der auffälligen Blütenfarbe würde ich sie aber gerne wieder in meiner Sammlung haben wollen. Mein Malheur ist nur, ich weiß nicht mehr, um was es sich dabei gehandelt hat. Die Sammlungsliste 2003 existiert nicht mehr. Sicher ist, es war keine Hybride. Wer also Auskunft über den Namen dieses scopa geben kann, möge sich melden.


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