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Donnerstag, 13 Dezember 2018
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Notocactus rutilans Daeniker & Krainz 1948

Erstbeschreibung:

Daeniker & Krainz, Hans: Sukkulentenkunde(Hrsgb.) 1948: 2: 19.

Beschreibung:

Körper: matt blaugrüne Epidermis, einzeln, zunächst kugelig, dann säulenförmig, 40-55 mm breit und 100-150 mm hoch, Scheitel eingesenkt, Wurzeln faserig.Notocactus rutilans
Rippen:18-24, mehr oder weniger spiralig verlaufend, 5-7 mm breit, durch scharfe Längsfurchen voneinander getrennt und durch kleine, kinnförmig hervorgezogene Höcker gegliedert.
Areolen: längsrundlich, 3-5 mm Durchmesser, 6-7 mm voneinander entfernt, anfangs stark weißwollig, nach einigen Jahren verkahlend.
Dornen: Randdornen 14-16, gerade, strahlig nach allen Seiten gerichtet, hart und stechend, die nach oben am schwächsten, die zu den Seiten am kräftigsten und längsten, 2-5 mm lang, an der Basis weißlich oder gelblich, zur Spitze hin dunkler, ockerbraun bis braunrot, im Alter verblassend, Mitteldornen 2, übereinander stehend, der untere länger als der obere, 5-12 mm lang, stark stechend, hart, leuchtend braunviolett, gerade oder nur wenig nach unten gebogen, der obere dünner und kürzer, 3-7 mm lang, in der Färbung kaum von den Randdornen zu unterscheiden.

Blüten: scheitelnah, oft zu mehreren erscheinend, 3-4 cm hoch und bis 6 cm breit, glockenförmig, erst am Nachmittag öffnend, Perikarpell stark weißwollig mit rotbraunen, bis 5 mm langen feinen Borsten aus den Schuppenachseln, äußere Blütenhüllblätter violettkarmin mit dunklem Mittelstreifen, innere gegen die Spitze rosakarmin, gegen den Schlund dottergelb und inneren Schlund gelblichweiß, Griffe l kräftig, 12 mm lang, 7 Narbenlappen, dunkel purpurfarben, Staubgefäße und Staubfäden dottergelb, als feiner Ring um den Griffel nur 3-4 mm hoch in die Röhrenwand inseriert, die längsten erreichen den Fuß der Narbe, Ovarium 5 mm hoch und 3-4 mm breit.

Frucht: auf ca. 15 mm Länge auswachsend, erst fleischig, weich und grün, dann grau und trocknend, 90 bis 160 Samen
enthaltend.
Samen: mützenförmig, matt braun, 0,9 mm lang, breit und hoch, Testazellen fein gepunktet, HMB rundlich, etwas schief,
cremefarben.

Heimat: auf sehr steinigem Untergrund.
Typstandort: Departamento Cerro Largo, Uruguay, an der brasilianischen Grenze.

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Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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