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Montag, 24 September 2018
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Notocactus mueller-moelleri Fric ex Fleischer & Schuetz 1975

Erstbeschreibung:

Fleischer, Z. & Schuetz, B. (1975): Fricianae, Ser. VIII, Vol. 50: 26, 36, 45.

Beschreibung:mueller-moelleri

(Foto: N. Gerloff)

Körper: kugelig, später zylindrisch, 5 - 6 cm Ø, bis 20 cm hoch, einzeln; Scheitel etwas eingesenkt; Rippen gerade, 21, nur 3 - 4 mm hoch, zwischen den Areolen gehöckert.
Areolen:vertieft, mit grauweißer Wolle, später verkahlend, 3 - 5 mm voneinander entfernt; Mitteldornen 2, einer davon pfriemlich, bis 30 mm lang, der untere nach oben gebogen, gelblich bis braun, der andere kürzere nach oben gerichtet; Randdornen 13, radial angeordnet, bis 5 mm lang, borstig, weiß oben die kürzesten.

Blüten: bis 4 cm lang, 4,5 cm Ø, goldgelb, glockenförmig, nachmittags öffnend; Blütenblätter schmal lanzettlich, bis 22 mm lang, 3 mm breit; Fruchtknoten mit weißer Watte und dünnen Borsten bekleidet; Griffel blass rosa, Staubblätter gelb, Narbenäste 8, dunkel-purpurrot.

Typstandort: Cerro Largo, Uruguay S 151

Bemerkung: Einige Pflanzen werden auch "Erizo", das Stachelschwein, genannt.
Die ersten Abbildungen zeigen eine dicksäulige, dunkle Pflanze mit kräftigen schwarzen Mitteldornen aus der Umgebung von Tacuarembo.
Solche Pflanzen stehen in alten Sammlungen unter diesem Namen.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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