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Donnerstag, 13 Dezember 2018
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Notocactus mueller-melchersii var. veenianus van Vliet 1974

L. J. van Veen ist ein Freund von van Vliet

Erstbeschreibung:

Van Vliet, Dirk (1974): Succulenta 53 (9): 171 - 173.

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:Notocactus mueller-melchersii var veenianus

Körper: zylindrig, etwa 4 cm Ø, 20 cm hoch, frischgrün; Scheitel überragt von rotbraunen Dornen, eingesenkt, bekleidet mit Wollfilz und Höckerchen; Faserwurzeln; Rippen 20, oben abgerundet, an der Basis 7 mm breit, unterbrochen durch 5 mm tiefe Längsfurchen, unter den Areolen Höcker bildend.

Areolen: rund, 4 mm Ø, mit weißem Wollfilz bekleidet, später verkahlend, 6 mm von einander entfernt; Randdornen etwa 15, ca. 8 mm lang, glasklar mit hellbraunem Punkt, die Oberseite der Areole frei lassend, an der manchmal einige glasklare "Dörnchen" stehen; Mitteldornen 1, etwa 22 mm lang, in der Mitte der Areole stehend, rechtwinklig von der Pflanze abstehend, nadelförmig, manchmal etwas gebogen und oft abgeplattet, strohgelb, an der Spitze und der basis rotbraun.

Blüten: glockenförmig, ca. 4 cm lang, 5 cm im Ø, rund um den Scheitel stehend; Blütenblätter spatelförmig, Innenseite glänzend gelb, Außenseite ebenso, mit hellrosa Mittelstreifen an der Spitze; Blütenröhre glockenförmig, Innenseite tief gelb, bekleidet mit einem Kranz von Staubblättern am Fuß des Griffels; Außenseite bekleidet mit braungrünen Schuppen, braunen Borsten und brauner Wolle; Staubfäden 12 mm lang, gelb; Staubbeutel gelb; Griffel etwa 14 mm lang, hellgelb; Narben 9, rot; selbststeril.

Frucht: beerenförmig, länglich und bei der reife auf 2 cm auswachsend, an
der Basis öffnend; etwa 60 Samen.

Samen: helmförmig kugelig, 1 mm lang und breit.

Typusstandort: Dept. Tacuarembo, Uruguay in ca. 300m Höhe. DV 40

Bemerkung: N. veenianus wächst in moosigem Boden, ph-Wert ca. 5,2, in Felsspalten in voller Sonne.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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