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Dienstag, 25 September 2018
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Wigginsia turbinata (Arechavaleta) D.M.Porter (1964) 

Erstbeschreibung:

Echinocactus sellowii var. turbinatus Arechavaletae - Flora Uruguayana, Vol. 5, Tomo II, Montevideo S. 235 - 237.

Literatur:

Krainz, Hans (1966): Notocactus turbinatus (Arechavaletae) Krainz - KuaS 17 (10): 195 - 196.
Herm, Konrad: Notocactus turbinatus oder warum Notocactus schaeferianus keine eigenständige Art ist: INTERNOTO 13 (3) 1992, 93f.

Beschreibung:

Körper: einzeln, fast scheibenförmig, kleinbleibend (7 - 10 cm Ø, 2 cm hoch); Epidermis blaugrün, der Scheitel ist eingesenkt und von einem bis zu 5 cm breiten und bis zu 1 cm hohem Pseudocephalium verdeckt; Rippen 18 - 20, niedrig, scharfkantig, spiralig gedreht, in eine Rübenwurzel übergehend; um die Areolen leicht verdickt;Foto N. Gerloff

Areolen: bei jungen Pflanzen nicht eingesenkt, rund, 2 mm Ø,

Dornen: gelblich weiß mit brauner Spitze, 3 - 6 mm lang, bei alten Pflanzen kürzer, Mitteldorn 1, ziemlich kurz, schräg nach unten weisend; Randdornen 5 - 10, zum Körper gebogen, oft beschädigt, im Alter abfallend.

Blüten: ungestielt, an der Basis in die Wolle des Pseudocephaliums eingesenkt, 4 cm hoch, bis 5 cm breit, Blütenröhre etwa 15 mm lang, hellgrün, mit viel Wolle bekleidet, die oben braun gefärbt ist und nach unten heller wird, Deckblätter winzig, spitz, mit einem kleinen Haarbüschel weißer Wolle in den Axillen und mit 2-5 dunkelbraunen Borsten, etwa 1 cm lang, die Petalen sind von schwefelgelber Farbe, stehen in zwei Reihen, etwa 20 mm lang und 6 mm breit, länglich lanzettförmig, verengt in der unteren Hälfte und am oberen Ende undeutlich gefranst oder fast irregulär gezähnt, Staubblätter kürzer als die Blütenhülle, Staubgefäße kurz, sitzend einige am Boden des Perigoniums um den Griffel herum, andere in Reihen gestuft an der Wand, Blütenboden rot, Griffel etwa 20 mm lang, blassgelb, etwas höher als die Staubblätter, 8-10 Narbenlappen, purpurn.

Frucht: keulenförmig, rosa, erscheint 3 - 4 Monate nach der Blüte, reißt seitlich ein, zerfällt, vertrocknet innerhalb weniger Tage, 30 - 70 Samen.

Samen: helmförmig, 1,1 mm lang, 1,0 mm breit, Testa schwarz mit brauner sich in großen Fetzen ablösender Arillushaut; der Hilumrand ist vorgewölbt, das Hilum flach, die Strophiola cremefarben, die Micropyle als flache Erscheinung zu erkennen, Umbiculus als breiter Zapfen, leicht erhaben.

Typstandort: Uruguay, in angeschwemmtem schwarzen Granitgrus WRA 35, AH 168. Acegua zu beiden Seiten der Grenze.
Gf 73

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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