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Dienstag, 25 September 2018
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Literatur:

Wenig bekannte Wigginsien: Wigginsia sp. n. WRA 36, Dr. W. - R. Abraham INTERNOTO 33/2 S. 40 ff

Foto entstammt dem Artikel

Beschreibung:

Körper: bis 12 cm dick und bis 10 cm hoch (in Kultur größer und länger werdend), kräftig grüne Epidermis. Zumeist 18 nicht verdickte, gerade Rippen, gehöckert, Areolen versenkt, stehen unterhalb der Höcker.

Dornen: 6 Randdornen, bis 15 mm lang, 1 Mitteldorn, zumeist etwas länger, bis 20 mm.

Knospen: dunkelbraun, bewollt.

Blüten: hellgelb bis 55 mm im Durchmesser, Sepalen spitz, in der Mitte oft leicht rosa gefärbt. Stempel mit 10 etwa 3 mm langen roten Narbenlappen überragt die obersten Staubfäden etwa um 5 mm.

Pflanzen scheinen bedingt selbstvertil zu sein, denn die Selbstbestäubung ergibt oft nur wenige und manchmal sogar keine Samen.

Frucht: Schmutzig-weiß, bei Reife auswachsend und dann bis 18 mm lang.

Samen schwarz, durch angetrocknete Arillushaut aber hellbräunlich erscheinend, 0,9 - 1,0 mm breit, 1,0 - 1,2 mm lang, leicht glockenförmig. Hilum-Mikropylar-Saum nicht prominent, Hilum vorstehend. Testazellen länglich, durch Querfurchen stark gegliedert.

Heimat:

Wächst zwischen Felsen in Humustaschen am Rande von Gebüsch. Vorkommen im Departamento Treinta y Tres, Uruguay. Am Standort der einzige Kaktus.

Bemerkung von W. R. Abraham: Die Pflanzen ähneln W. pulvinata van Vliet, sprosst aber niemals. W. pseudopulvinata n. n. könnte es sein, aber da der Fund von Van Vliet nicht mit WRA 36 verglichen werden konnte, sollten die Pflanzen vorerst weiter nur mit der Feldnummer gekennzeichnet werden.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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