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Mittwoch, 19 Dezember 2018
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Notocactus linkii fa. berlinensis nom. prov. HU 30

Eine breitwüchsige Form mit hellen, stechenden Randdornen und stets gelber Narbe aus Novo B erlin, Emigrante, oberhalb des Seca-Tales, Rio Grande do Sul.

Literatur:

Notocactus 7, Paucispiniblätter 1-52, N. Gerloff 1987

in: Notocactus linkii var. bueneckeri, N. Gerloff & S. H. Klein INTERNOTO 33/4 S. 106 ff

Beschreibung:Foto N Gerloff

Körper: gedrückt, bei 60 - 70 mm Ø, ~ 30 mm hoch, Scheitel flach, ein wenig eingesenkt, Basis oft verkorkt, sprosst gelegentlich, im Scheitel Ø 10 - 14 mm ohne Dornen, Epidermis dunkelgrün bis grün, in den scharfen Furchen dunkler, starke Bedornung, verkrümmt und gebogen, wachsen langsam, lassen stets einige Knospen verkümern.~ 13, scharf bogenförmig bis dreieckig im Ø, 14 - 16 mm breit und 5 - 7 mm tief, an der Basis 3 - 4 mm tief, fast gerade verlaufend. Areolen: 2 - 3 mm vertieft, Rippe darunter buckelig hochgezogen; Areolenabstand M/M 7 - 9 mm, an der Basis nur 5 - 7 mm.Mitteldornen: 3, die zwei oberen schwächer, oben 5 - 10 mm lang, der andere 10 - 15 mm lang, gebogen abstehend, braun mit helleren Zonen, das gilt auch für die Randdornen, zumeist 8, davon 6 zu den Seiten, etwas abstehend, gebogen, braun bis bernsteinfarben.

Blüte: 25 mm lang, 42 mm Ø, Petalen 15 - 18 mm lang, 4 - 5 mm breit, äußere Petalen mit gelbem Mittelstreifen, Narbe 15 mm lang,1 - 1,5 mm Ø, hellgelb, Narbenäste 9, 4 mm lang, hellrot; Staubfäden sehr zahlreich, bis 10 mm, gelb, letzter mm orangrot, die höchsten erreichen den Fuß der Narbe, Staubbeutel hellgelb; Röhre mit gelber Epidermis, spitzen Schuppen, oben grün, mit beigebraunen Wollfäden und je 3 - 4 Borsten, diese kräftig braun, 6 mm lang; Fruchtknoten 4 mm Ø, grün, zu 50% bekleidet mit weißlicher Wolle und kurzen hellbraunen Borsten (1 - 2 mm) Frucht : 7 - 9 mm, schmutzig-ocker, 8 - 9 mm beigebraune Wolle und braune Borsten, Beere dunkelgrün, zu 40% bekleidet mit heller Wolle.

Heimat: Berlin, Teutonia, Rio Grande do Sul.

Anmerkung: Die Beschreibung wurde an Hand weniger Pflanzen erstellt.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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