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Dienstag, 25 September 2018
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Notocactus linkii (Lehmann 1827) Herter 1954

Dr. Fr. Link, Professor der Botanik, Begründer des Botanischen Museums und des Herbariums als Forschungsstätte

Erstbeschreibung:

Lehmann, J.G.C. (1827): Cactus linkii - Ind. Sem. Hamburg: 16.

Literatur:

Gerloff, N. KuaS 44 (4) 1993 / 3

Beschreibung:Foto F&A Jaekel

Körper: kugelig, dunkelgrün mit eingedrücktem Scheitel. Rippen 13-15, sehr zusammengedrückt, stumpf, Furchen tief und scharf, senkrecht verlaufend; erreicht eine Höhe von 15 cm und 13-18 cm Ø, blüht aber schon bei 5-6 cm Ø, einzeln wachsend. Areolen : weißfilzig, eingesenkt, etwas weitläufig gestellt.

Dornen: Borstenförmig, sehr dünn; Randdornen 9-12, nach oben keine, haarfein, weiß, an der Spitze braun, sehr ausgebreitet, platt anliegend; Mitteldornen 3, etwas länger (13-16 mm), stärker, gebogen, aufrecht abstehend nach oben bisweilen ein sehr kleiner vierter.

Knospen: grünlich gelb, spitz, im späten Stadium zeigen sich die Narbenäste.

 

Blüten: von Juni bis August, zu 2-5 am Rand der Scheitelgrube erscheinend, von drei- bis viertägiger Dauer, 2,5 cm lang, ausgebreitet, 4 cm Ø. Röhre nicht ganz 1,5 cm lang, birnenförmig, mit grünlichen Schuppen, braunen Borsten und weißlicher, spinnengewebeartiger Wolle besetzt. Perigonblätter zweireihig, breit, verkehrteirund-keilförmig, an der Spitze abgestumpft, gezahnt, zitronengelb, von seidenartigem Glanz. Antheren gelblich. Narbe 8-10-teilig, purpurrot bis gelb.

Frucht: Beeren dunkelgrün, borstig.

Typstandort: Rio Grande do Sul, Uruguay.

Foto Henßen 

 

 

 

 

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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