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Dienstag, 25 September 2018
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Notocactus vanvlietii var. vanvlietii Rausch 1970

Erstbeschreibung:

Rausch, Walter (1970): Kakteen und andere Sukkulenten 21 (5): 89 - 90.

Literatur:

Gebauer, Alfred: Die Sektion Werdermannianae Teil II; Notocactus 1988 S. 43f.
Gerloff, Norbert: Notocactus van Vlietii: INTERNOTO 4/2004

Beschreibung:Notocactus vanvlietii dunkel

Körper: einzeln, umgekehrt birnenförmig, 6 cm Ø, etwa 10 cm hoch, Scheitel eingesenkt, weißfilzig. Rippen bis zu 30, senkrecht, gehöckert;

Areolen: 2 mm Ø, vertieft. Randdornen: 13 - 16, anliegend, gebogen bis verflochten, um 8 mm lang; Mitteldornen 1 - 4, bis 15 mm lang, der unterste nach unten gebogen, rot- bis schwarzbraun, graubraun mit dunklerem Fuß, borstig weich.

Blüten: öffnen vormittags, 40 mm lang, bis 55 mm breit, Fruchtknoten und Röhre sind gelblich mit rosa Schuppen und braunen Borsten. Petalen: lanzettförmig, gelb mit rosa gerandeten Spitzen. Schlund orange, Staubfäden weiß; Griffel gelb mit roter Narbe.

Frucht: und Samen wie bei N. werdermannianus, nur in allen Teilen kleiner.

Typstandort: Cuchilla de los Once Cerros, Nord-Uruguay. R 376, DV 18.
Bemerkung: Notocactus vanvlietii ist der kleinere und dunkler bedornte Bruder von N. werdermannianus. Auch die Blüte ist kleiner. In der Kultur gibt es zwei verschiedene Formen, eine dunkelbraune und eine graubraune Säule. Die Art zeichnet sich durch langsames Wachstum aus.
Nach Stuchlik existieren auch 2 Formen: Eine Form ist dunkel rotbraun bedornt, die andere hellrot.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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