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Dienstag, 25 September 2018
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Notocactus concinnus spec. Casupa nom. prov.

Notocactus concinnus spec. CasupaBedeutung des Namens: concinnus (lat.) = zierlich; Casupa = nach dem Fundort Casupa

Die Pflanzen von N. concinnus spec. Casupa in unseren Sammlungen stammen vorwiegend aus der Kakteengärtnerei Köhres, der Ursprung der Pflanzen soll angeblich eine Aufsammlung von H.S. Schlosser (um 1977?) sein. Um die Verwirrung komplett zu machen, wurde um 1990 kurzzeitig unterschieden zwischen "Casupa helle Form" und "Casupa dunkle Form"  - beide Formen sollen in der Sammlung Köhres gefunden worden sein. Die hier abgebildete Pflanze entspricht der "dunklen Form", ebenso wie die unten aufgeführte Arbeitsbeschreibung aus INTERNOTO 12 (4).

Die Pflanzen fallen auf durch die fast schwarzgrünen Körper und die ebenfalls fast schwarzen, borstigen und bis zu 25mm langen Mitteldornen; die sehr schlanktrichterigen Blüten können einen Durchmesser von bis zu 10cm erreichen!

Fundort: Casupa, Dpt. Florida (Süduruguay)

Feldnummer: Aufsammlung von Hugo S. Schlosser ohne Nummer (?)


Literatur:
Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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