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Dienstag, 16 Oktober 2018
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Notocactus brevihamatus fa. conjusgens (Ritter 1979) Theunissen 1981

Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich, Brasilparodia brevihamata fa. conjugens, Kakteen in Südamerika, Spangenberg 1979

Literatur:

Theunissen, Sjef (1981): Succulenta 60 (6): 140 - 142
Prestlé, Karl-Heinz: Brief an den Autor, 2003

Beschreibung:

Unterscheidet sich von der Art durch:

Längere Mitteldornen, normalerweise die unteren drei hakig. Blütenunterschiede nicht bekannt.
Körper: grün, 25-45 mm Durchmesser und 2-3 cm hoch, kompakter scopaähnlicher Hibitus, Scheitel 4 mm vertieft und besetzt mit eng beieinander stehenden hyalinweißen Scheiteldornen, 2 mm lang, zum Teil durch bräunliche Mitteldornen der Scheitelareolen.
Rippen: 18-20, von den Dornen bedeckt, 3-4 mm breit und ebenso hoch, abgerundet, aufgelöst in kräftige Mammillen. Die Dornenbündel stehen auf den Mammillen.
Areolen: rund, weißlich, 1,5 mm im Durchmesser , mit weißer Areolenwolle.
Dornen: Randdornen 18-20, hyalinweiß, unterschiedlich stark ausgebildet, 4-6 mm lang, sich überschneidend, gerade. Mitteldornen 3, braun-rötlich braun, 1 Dorn besonders stark ausgebildet, 6-10 mm lang und in der Scheitelzone mit Haken versehen.
Frucht: saftig grün, besetzt mit weißen Areolen, 10 mm hoch und im Durchmesser. Blütenrest anhaftend, besetzt mit braunen Areolen und braunen Borstenhaaren.
Beschreibung nach PR 757a

Heimat: nordwestlich von Cambara, Rio Grande do Sul, FR 1277b, HU 71.

Anmerkung:

Die Form wird in letzter Zeit als Synonym von Notocactus alacriportanus gesehen.

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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