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Montag, 15 Oktober 2018
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Notocactus submammulosus (Lemaire 1839) Backeberg & Knuth 1935

Erstbeschreibung:

Lemaire, C. (1839): Cactearum genera nova speciesque novae et omnium in
horto Monvilliano cultarum, Paris: 20.

Literatur:

Backeberg, C. & Knuth, F. (1935): Kaktus ABC, Kopenhagen: 225.

Beschreibung:Foto Henßen

Körper: einzeln, flach, später etwas verlängert wachsend,blühfähig 6-10 cm hoch,  dunkelgrau-grün, 8-13 cm Ø; Scheitel eingesenkt, gehöckert, frei von Dornen; Rippen 13, gerade oder etwas gewunden, bis 23 mm breit und 10 mm hoch, durch scharfe Furchen getrennt und durch Quergruben gegliedert, die zwischen den Areolen kinnartig vorgezogen sind, bis 10 mm hoch; im Scheitel fast kegelförmige Warzen bildend.
Areolen: tief eingesenkt, ca. 5 mm von einander entfernt, bis 4 mm Ø, Wollfilz verliert sich später; Mitteldornen 2-4, der obere 8 mm lang, der untere stärker, 15 - 25 mm lang, stark abgeflacht, gelblichweiß mit brauner Spitze, am Fuß rubinrot, im Alter vergrauend; 
Randdornen 4-8, pfriemlich, strahlend, die beiden oberen am längsten, ca. 7 mm lang.

Blüten: 3 - 4 cm lang und 40-50 mm Ø, geruchlos, schwefelgelb bis hell cromegelb, die äußeren Petalen mit grün- bis braungelben Mittelstreifen; lanzettlich, nach unten verschmälert, seidig glänzend; Fruchtknoten hellgrün mit rötlichen Schuppen, weißlicher Wolle, oben braunroten Borsten; Röhre schüsselförmig, bekleidet wie der Fruchtknoten; Staubfäden hellgelb, Staubbeutel cromegelb, nur als schmaler Ring um den Griffel inseriert; Griffel weißlich, mit 7 - 10 scharlachroten bis purpurnen Narbenästen.Foto Henßen

Frucht: längliche hellgrüne Beere, bei der Reife auswachsend bis 4 cm.
Samen: 120 - 130 Samen pro Frucht,  helmförmig, ca. 1,2 mm lang und 1 mm Ø Wulst um den HMB.

Typstandort: sonnig in steiniger Weide, einzeln,  Sierra de Cordoba, Sierra de la Ventana bis zum Rio de la Plata, Argentinien bis südwest Uruguay.

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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