Walter Rausch, *1928 in Wien, Kakteensammler in Südamerika

Erstbeschreibung:

Van Vliet, Dirk (1969): Succulenta 48 ( 1 ): 3-5.

Literatur:

N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:

Körper: einfach, kugelförmig bis länglich, bis 16 cm Durchmesser und über 20 cm hoch, Scheitel: leicht eingesenkt und von Dornen überragt, mit weißer Wolle, Epidermis blaugrün.Notocactus rauschii am Standort
Rippen: 20-28, bestehend aus 8 mm langen und 5 mm hohen Höckern, dazwischen die Areolen, 2-5 mm freie Entfernung und bis 3 mm Ø, rund, filzig, später kahl.
Dornen: nadelförmig und stechend, Randdornen: 12-15, 3-8 mm lang und sternförmig abstehend, weiß, blassgelb und hellrosa bis hellbraun, Mitteldornen: 1-4, bis 2 cm lang, die jüngsten schwarz mit rosa Fuß, später nach unten gerichtet, verblassend, oft kaum von den Randdornen zu unterscheiden, alle Dornen nach gelb und braun variierend.

Blüte: trichterförmig, bis 3,5 cm lang und 5 cm breit, um den Scheitel stehend, außen mit dichter weißer und hellbrauner Wolle bedeckt, äußere Blütenblätter zitronengelb mit purpurnem Mittelstreifen, innere glänzend zitronengelb, Staubblätter über die ganze Länge der Röhre inseriert, reizbar, hell orangegelb, Staubbeutel: hellgelb; Stempel hellgelb, Narbe: 10-14 purpurrote Narbenäste.

Frucht: länglich, dünnwandig, grün, mit weißer Wolle, wächst bei der Reife aus, trocknet dann ein und springt vertikal auf, mit 75 Samen.
Samen: helmförmig, schwarz, mit Höckerchen, Hilum schmutzigweiß, eingesunken und abgeplattet, etwas gewellt.

Vorkommen: auf dunklen Sandsteinplatten.
Typstandort: rund um Livramento und Rivera (Rio Grande do Sul) zu finden, fast immer sonnig auf horizontalen Steinplatten.

 

Notocactus rauschii Gf 154

 

 


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