Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich (1979) Kakteen in Südamerika, Band 1, Spangenberg: 189 - 190.

Literatur:

Gerloff, Norbert in INTERNOTO 23 (1/2) 2002, S. 36.

Beschreibung:

Körper: grün, halbkugelig bis kugelig, tief eingesenkter Scheitel, 4 - 6 cm Ø; Rippen 21 - 23, stumpf, 6 mm hoch, mit bis zu 3 mm tiefen Kerben, Höcker dazwischen gleichmäßig gerundet, in der Mitte zwischen den Areolen; Furchen gerade, basal sehr eng.Notocactus rubropedatus
Areolen: 2 - 3 mm Ø, rund, vertieft, weißfilzig, 3 - 5 mm von einander entfernt; Dornen nadelförmig; Mitteldornen 1 - 4, bräunlich, mit rotem Fuß, schwarze Spitze, der untere am längsten, abgeflacht, 1 - 2 cm lang, mehr oder weniger verbogen; Randdornen 10 - 12, ringsum anliegend, blass gelblich, gerade bis gebogen, 5 - 15 mm lang.

Blüten: nachmittags öffnend, geruchlos, 4 cm lang, 3,5 cm Ø; Fruchtknoten 12 mm lang, 7 mm Ø, besetzt mit vielen blassroten spitzen Schuppen und grau-brauner Watte, oben mit einigen feinen braunen Borsten; Samenkammer lang, Samenstränge von der Basis verzweigt, im unteren Teil fehlend; Nektarrinne eng, honiggelb, kaum 1 mm hoch; Röhre 10 mm lang, schüsselförmig, oben 12 mm weit, innen hellgelb wie die Petalen; Schuppen hier 1 - 2 mm lang, mehr braune Haarborsten; Staubfäden 7 - 12 mm lang, gegen den Griffel gelehnt, Insertion auf den untersten 2 mm der Röhre; Griffel hellgelb, 13 mm lang, über 1 mm Ø; Narben 12, dunkelpurpurn, nur 2 mm lang, die Staubbeutel nur gering überragend; Pollen weiß; Petalen unten
aufrecht nach oben gebogen, 18 mm lang, 5 mm breit, spatelförmig, unten sehr verschmälert, schwefelgelb, zahlreiche Übergänge zu den Schuppen mit rotbraunem Rückenstreifen.

Frucht: wie Fruchtknoten bedeckt.
Samen: 1 mm lang, breit und dick, mützenförmig; Testa schwarz, matt, fein gehöckert, HMB nicht schief, flach, weiß, an seinem Rand die Testa nicht überragend, rundlich, ventralwärts etwas verschmälert; Micropyle zentral, Abrissnarbe zum dorsalen Rand hin, beide gering vorgewölbt.Foto N. Gerloff
Typstandort: 1998 in der Mitte von Sao Gabriel und Dompedrito gefunden Gf 886, Gf 1036.


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