Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich (1979): Kakteen in Südamerika, Band 1, Spangenberg: 188 - 189.

Beschreibung:

Körper: dunkelgrün mit vertieftem Scheitel, kugelig; um 19 Rippen, 3 - 4 mm hoch, in stumpfe Höcker gegliedert; Kerben in den Areolen um ein drittel eingesenkt.Notocactus permutatus
Areolen: ca. 2 mm Ø, vertieft, 3 - 4 mm von einander entfernt; Dornen nadelförmig, blass-bräunlich oder gelblich, 1 etwas stärkerer Mitteldorn, rund bis abgeflacht, 5 - 30 mm lang; Randdornen 10 - 12, zu den Seiten strahlend, gerade oder etwas gekrümmt, 4 - 18 mm lang.

Blüten: seitlich am Scheitel, geruchlos, um 5 cm lang, nachmittags öffnend; Fruchtknoten 15 - 20 mm lang, dicht mit weißer Wolle besetzt, oben braune Borsten; Nektarrinne gelb, sehr eng, wenig Nektar; Röhre 8 - 10 mm lang, schüsselförmig, oben 15 mm weit, innen zitronengelb, außen grün, bedeckt mit Watte und Borsten; Staubfäden zitronengelb, 7 - 10 mm lang, gegen den Griffel geneigt, Insertion nur auf den unteren 3 mm der Röhre; Staubbeutel gelb; Griffel gelblich, ca. 15 mm lang; Narbenäste 12, bis 3 mm lang, dunkelrot-braun; Petalen umgekehrt lanzettlich, hell schwefelgelb, äußere oben stumpf mit rubinrotem Mittelstreifen.

Frucht: in dichte Watte gehüllt, bis 2 cm lang, oben 12 mm dick, Samen nur im oberen Teil.
Samen: ca. 1 mm lang, breit und dick, beutelförmig, am Hilum am breitesten; Testa schwarz, matt fein gehöckert, am Hilumrand nicht nach außen gebogen; HMB bräunlich, flach aber den rand überragend, rundlich, Micropyle ungefähr im Zentrum.

Typstandort: südlich von Sao Gabriel. FR 1455, von N. Gerloff 1995 auch bei Bagé gefunden Gf 611.

Bemerkung: Ohne Blüten kann man die Pflanze als Doppelgänger von Notocactus concinnus ansehen.

 


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