floricomus bedeutet: mit behaarten Blüten

Erstbeschreibung:

Berger, Alvin (1929): Kakteen, Stuttgart: 211

Literatur:

Arechavaleta, Jose (1905): Echinocactus floricomus - An. Mus. Nac. Montevideo 5: 183.
Bergner, Siegfried (1987): INTERNOTO 8 (4): 99 - 105.
N. Gerloff & J. Neduchal: Taxonomische Neubearbeitung, Frankfurt 2004.

Beschreibung:Foto W. Duarte

Körper: olivgrün, später säulig, bis 30 cm hoch, bei 9 - 13 cm Ø, Scheitel eingesenkt. Rippen ca. 20, stumpf, kegelige Höcker in deren Tälern die Areolen sitzen, gedrängt, die Wolle der Blütenareolen ist besonders dick.

Areolen: 5 - 7 mm entfernt, schwach weißfilzig; Randdornen 10 - 12, fest, abstehend, grau, gerade oder leicht gebogen, Fuß dunkel, ca. 5 mm lang; Mitteldornen im Kreuz angeordnet, 3 - 5, 2 - 2,5 cm lang, dunkelbraun bis schwarz, die älteren vergrauend, kräftiger, pfriemlich, spreizend, der mittlere gerade vorstehend.

Blüten: bis 5 cm und mehr lang und 6 cm Ø, glockenförmig, gelb, Narben schwarzrot, Nachmittagsblüher, selbststeril.

Typstandort: Verbreitet in Minas, Dept. Lavalleja, Uruguay. DV 74f, Kz 142

Standortaufnahmen vom cerro Antonio von W. Duarte.

Pflanzen, die mal als floricomus var. flavispinus bezeichnet wurden. 

Foto W. Duarte

 


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