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Montag, 24 September 2018
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Wigginsia erinaceus fa. corynodes (Otto ex Pfeiffer 1837) N. Gerloff 1995

corynodes meint einen keulenförmigen Wuchs 

Erstbeschreibung:

Echinocactus corynodes Otto, F. ex Pfeiffer, L. (1837) - Enumeratio diagnostica Cactearum, Berlin S. 55.

Literatur:

Schaefer, Gerhardt (1979): Die Gattung Notocactus -
Kakteen/Sukkulenten 14 (1-4) S. 44.Kulturpflanze

Körper: Umgekehrt birnenförmig bis zylindrisch, bis 10 cm Ø und 20 cm hoch; Rippen 13 - 16, leicht quergebuchtet.

Dornen: Manchmal 1 Mitteldorn, wenig länger; Randdornen 7 - 12, 3
unteren bis 2 cm lang, schmutzig gelblich, zum Teil geringelt oder gewunden.

Blüten: Kanariengelb, bis 5 cm lang und Ø.

Frucht: Länglich, schmutzig rot.

Typstandort: Südbrasilien, Uruguay, Argentinien

Bemerkung: Die Pflanzen in unseren Sammlungen lassen sich kurz als umgekehrt birnenförmig wachsender erinaceus bezeichnen.

Allgemein wird in corynodes eine Doppelbeschreibung des erinaceus gesehen.

Foto E. Salengue 

 

 

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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