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Dienstag, 16 Oktober 2018
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Notocactus oxycostatus fa. securituberculatus (F. Ritter 1979) N. Gerloff 1993

Erstbeschreibung:

Ritter, Friedrich (1979): Notocactus securituberculatus-Kakteen in Südamerika, Band 1, Spangenberg: 169

  securituberculatus bedeutet beilförmig gehöckert

Literatur:

Gerloff, Norbert (1993): Notocactus oxycostatus Buining & Brederoo fa. securituberculatus (Ritter)
Gerloff comb. et stat. nov.- INTERNOTO 14 (3): 83-95.

Unterschiede:

Die Form securituberculatus unterscheidet sich von N. oxycostatus nur durch etwas länger wachsende Körper, mehr Rippen mit hell bis dunkel gezonte Dornen und eine breittrichterförmige Blüte. Die Form securituberculatus nähert sich in Rippenform und Bedornung dem N. glaucinus, der auch in der Gegend wächst.

Beschreibung:

Notocactus oxycostatus fa securituberculatus

 

Blaugrüner Körper, erst kugelig, später kurzsäulig, bis 12 cm breit und 20 cm hoch.

 

Rippen: 9 bis 12, gerade, im Querschnitt dreieckig, 12 - 20 mm breit 
und 5 - 8 mm tief, Höcker beilförmig (bedeutet securituberculatus), Kanten scharf, oberhalb der vertieften Areole etwas rundlich verdickt, Kantenrücken abgerundet .

Areolen: rotbraun; Randdornen 7 bis 9, bernsteingelb bis hellbraun, am Körper anliegend; Mitteldornen meist einer (bis 3), nicht länger als die Randdornen, dünn, meist verbogen, rotbraun, nach außen gerichtet.

Blüten erscheinen in der Scheitelregion, 48 bis 54 mm lang, Nektarium intensiv purpurrot; Röhre 13 bis 18 mm lang, breit trichterförmig, innen intensiv goldgelb, ebenso die Staubblätter.

Narbenlappen: 10 oder 11, intensiv purpurn; Kronblätter: 20 bis 27 mm lang, 5 bis 6 mm breit, zitronengelb, gesättigter als bei N. glaucinus, Blütenblätter spatelförmig;

Samen: 1,5 mm lang und 1,0 mm breit und dick, sehr ähnlich dem von N. glaucinus, der auch in der Gegend wächst. 

 

 

Typstandort: Quevedos, Rio Grande do Sul, Brasilien

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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