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Donnerstag, 13 Dezember 2018
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Notocactus concinnus var. ballenarensis nom. prov.

Notocactus concinnus var. ballenarensisBedeutung des Namens: concinnus (lat.) = zierlich; ballenarensis = nach dem Fundort Punta Ballena

Die erste Erwähnung dieser Varietät erfolgte nach einer Aufsammlung von Dirk van Vliet unter seiner Feldnummer DV 9/h/68, es ist jedoch unklar, ob jemals Pflanzen von dieser Aufsammlung in die Sammlungen verteilt wurden.

Von der Aufsammlung von Karl-Heinz Prestlé von seiner ersten Südamerika-Reise 1976/77 (Feldnummer PR 77) sind jedoch sicher Pflanzen bzw. Samen verteilt worden, vermutlich gehen die heute hiervon in den Sammlungen verhandenen Pflanzen zumindest teilweise auf diese Aufsammlung zurück.

Spätere Aufsammlungen (z.B. AH 179 oder Gf 727) weisen eine gewisse Ähnlichkeit mit PR 77 auf, unterscheiden sich jedoch recht deutlich in der Mitteldornenfarbe (PR 77: gelblich bis braun; AH 179 und Gf 727: weißlich bis rot)

PR 77 hat eine auffällige Ähnlichkeit auch mit den von Arechavaleta 1905 abgebildeten Pflanzen von N. apricus - vielleicht ist der N. concinnus var. ballenarensis der "echte" apricus bzw. caespitosus?

Blütendurchmesser: 80mmFundort: Punta Ballena, Dept. Maldonado (Süduruguay)

Feldnummer: DV 9/h/68 und PR 77

Gattung Acanthocephala ("Brasilicactus")
„Bildet kurzröhrige, kleine Blüten mit bestacheltem Ovarium und Frucht. Sie haben nichts mit Notocactus zu tun.“ (Aus: Backeberg 1938).
Gattung Brasiliparodia
Gattung Eriocephala ("Eriocactus")
"Während Notocactus in meinem Sinne keinen Wollscheitel bildet, roten Griffel und schlaffe, bei der Reife größtenteils hohl werdende und in die Länge wachsende Früchte hat, zeigt Eriocephala eine volle Beere, einen Wollscheitel, große flattrige Blüten und gelben Griffel bzw. Narben". (Aus: Backeberg 1938)
Gattung Wigginsia ("Malacocarpus")
„Als Salm-Dyck das Genus Malacocarpus aufstellte, bezog er darin nur Pflanzen aus der Formengruppe seines Typus ein, d.h. mit fast zentralständigen, kurzen Blüten; Griffel bzw. Narben rot; Röhre stark bewollt; Ovarium beschuppt, wollig und beborstet; Früchte weich und beerenartig; bei der Reife ± aus dem stets vorhandenen, im Alter zunehmenden Wollscheitel hervortretend. Die Pflanzen sind breitrund, kugelig oder in zwei Fällen auch stärker länglich; gewöhnlich wachsen sie einzeln.“ (Aus: Backeberg 1959)

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